Am Freitag bestätigte der Veranstalter RCS Sport die Absage und bekräftigte zugleich die Absicht, das Rennen zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr in Ungarn starten zu lassen.
Die Italien-Rundfahrt sollte am 9. Mai mit einem Einzelzeitfahren in Budapest beginnen. Auch die folgenden beiden Flachetappen in Ungarn wurden nun aber gestrichen. Ein neuer Starttermin wird nicht vor dem 3. April verkündet. Bis dahin gilt das Dekret der italienischen Regierung, das große Sportveranstaltungen im Land untersagt.
Der in der ungarischen Regierung für die Organisation der Corona-Tests zuständige Politiker Mariusz Revesz hatte das Giro-Aus bereits zuvor via Facebook angekündigt. Aufgrund der ernsten Lage in Europa „wird es nicht möglich sein, die ersten drei Etappen des Giro d'Italia in Ungarn auszutragen“, hatte er geschrieben.
Der Giro muss folglich auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Der neue Termin der dreiwöchigen Rundfahrt werde nicht vor dem 3. April angesetzt, hieß es in der Mitteilung weiter. (sid)

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