Stromverbrauch

Sehr geehrter Herr Radermacher, dieser Brief richtet sich nicht an Sie, sondern an den interessierten Leser, welcher Ihrer Argumentation zu folgen versucht.

Nicht „Gegenpol“ bezieht sich „marktschreierisch“ auf Stromerträge in Sturmzeiten, sondern die Verfechter der AE's argumentieren mit „Spitzenerträgen“, wie z. B. am 6. Juli 2014. Was ist denn mit den restlichen 363 Tagen des Jahres? Dazu äußern sich die Ideologen „schwammig“ mit „...bis die Netze zu hundert Prozent flexibel auf alle europaweiten (!) Anforderungen (und Wetterkapriolen) reagieren werden...“ Ach ja, werden sie das? Netze funktionieren u.a. nach Kirchhoff'schen Gesetzen, und diese sind nicht flexibel. Auch das gebetsmühlenartige Wiederholen einer „grünen sinnbefreiten Illusion“, scheitert an der Physik. „Kostensenkung“ der AE's, wo ist die denn zu erkennen? Der Strompreis ist noch nie gesunken. Jede weitere Anlage, ob Wind oder Solar, trägt zur undefinierten Belastung der Netze und Kostensteigerung bei, da der Strom nicht „bedarfsgerecht“ erzeugt wird, sondern unkontrolliert anfällt und teuer „entsorgt“ werden muss. Was Leute glauben, ist jedem freigestellt. Diese abstrusen Ideen allerdings als machbar und real zu deklarieren, ist „Esoterik“. Im übrigen sollte der „Fachmann“ wissen, dass man Terawattstunden mit (TWh) bezeichnet, alles andere ist fauler Zauber und trägt zur Enttarnung solcher „redaktioneller Darbietungen“ bei.

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