Brand in der Butterfabrik Corman in Goé glimpflich ausgegangen

<p>Brand in der Butterfabrik Corman in Goé glimpflich ausgegangen</p>
Foto: belga

Das Gebäude, aus dem mehr als zehn Meter hohe Flammen entwichen, wurde umgehend evakuiert. Gemäß den Sicherheitsanweisungen begab sich das Personal zu den Sammelplätzen, damit die schnell vor Ort eingetroffenen Feuerwehrleute der Hilfeleistungszone VHP ihre Arbeit verrichten konnten. Unterstützung erhielt die Feuerwehr von der Hilfeleistungszone DG mit vier Fahrzeugen und acht Feuerwehrleuten, wie René Schoonbrood, Offizier der Hilfeleistungszone DG, dem GrenzEcho bestätigte.

Das Feuer konnte nach rund einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden.

Foto: La Meuse

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Am Anfang war von einer Explosionsgefahr die Rede. Um kurz vor 9 Uhr wurde dieses Risiko jedoch von der Feuerwehr verworfen. „Aber wir müssen eine Sperrzone wahren, damit die Feuerwehrleute sicher arbeiten können“, teilte der VHP-Zonenkommandant Quentin Grégoire mit.

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„Ein Krisenstab traf sich umgehend im Rathaus, um gegebenenfalls einen Notfallplan zu aktivieren. Die Kinder der Schule in Goé mussten vom Beginn des Brandes an wegen des Rauchs in den Klassen bleiben. Ein Raum wurde für die Unterbringung der Angestellten des Unternehmens geöffnet. Alles geschah in Absprache mit den Rettungsdiensten und den Verantwortlichen von Corman“, betonte Valérie Dejardin, Bürgermeisterin von Limbourg.

Die Verkehrssituation gestaltete sich indes schwierig, denn der Zugang von den Gemeinden Limbourg, Eupen und Jalhay nach Goé war gesperrt worden.

Der Brand sei offenbar ein Unfall gewesen, wie Luc Hendrick, Qualitätsdirektor des Unternehmens, mitteilte.

Die Schäden im Inneren des Gebäudes sind zwar beträchtlich, aber der Brand betraf hauptsächlich eine Fabrikhalle, in der Fette abgetrennt werden. „Eine Person ist für diese hochautomatisierte Fabrikhalle verantwortlich, die nicht alle von Corman hergestellten Produkte umfasst“, sagte Hendrick.

Die Tätigkeit in den anderen Fabrikhallen wurde noch am selben Tag wieder aufgenommen. „Das Unternehmen verfügt über Aktionspläne für solche Situationen, sodass wir in der Lage sind, das Problem schnell zu beheben und den Standort trotz des Verlustes wieder voll auszulasten“, fuhr er fort.

Niemand wurde bei dem Brand verletzt. Ein Mitarbeiter des Unternehmens, in dem 430 Menschen arbeiten, befand sich aber in einem Schockzustand und wurde von den Rettungsdiensten versorgt. (belga)

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