Der Mann hatte während der Verhandlung erläutert, dass er sich Anfang 2019 durch die Entlassung aus seinem Job in einer finanziellen Notlage befunden habe. Er habe sich deshalb dazu verleiten lassen, harte Drogen zu verkaufen. Die Anleitung dazu war aus den Niederlanden erfolgt. Die belgische Polizei war durch ihre niederländischen Kollegen auf den Mann aufmerksam gemacht worden. Im Februar war er dann in Hasselt nach längerer Observierung festgenommen worden. Er trug in diesem Moment fünf Gramm Kokain und 77 Gramm Heroin bei sich.
Der junge Mann, der auch in den Niederlanden bereits wegen Drogenvergehen mit der Justiz in Kontakt gekommen war, hatte vor Gericht darauf hingewiesen, dass er inzwischen beruflich und privat in einer stabilen Situation sei.
Das Urteil wird Anfang Februar gesprochen. (belga)
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