Nach der heftigen Kontroverse, die am Donnerstag in der Stadt Lüttich entbrannt war, hat das Gemeindekollegium beschlossen, zu reagieren: In Übereinstimmung mit der Ankündigung des Bürgermeisters hält das Lütticher Kollegium zwar am Verbot der Verteilung von Lebensmitteln im öffentlichen Raum fest, schlägt der lokalen Feuerwehr jedoch vor, ihr die Lütticher Hotelfachschule am 31. Dezember für die Solidaritätsaktion zur Verfügung zu stellen.
Das Kollegium möchte die Großzügigkeit der Initiative würdigen und erklärt, dass die Hotelfachschule über alle sanitären Einrichtungen verfüge, um diese Aktion unter Bedingungen durchzuführen, die die Würde des Menschen respektieren.
Den Organisatoren wurde, dem Kollegium zufolge, bereits vor fast zwei Monaten mitgeteilt, dass eine solche Aktion im öffentlichen Raum nicht möglich sei, mit dem Vorschlag, sie mit dem Netzwerk an Vereinigungen in Kontakt zu bringen, die bei der Durchführung der Aktion hätte helfen können. Dieses Angebot blieb jedoch bis heute unbeantwortet, hieß es in der Tageszeitung.
Das Kollegium hofft nun, dass der Vorschlag von den Feuerwehrleuten angenommen werde, so „La Meuse“. (red)

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