Baugnez 44: Neue Fundstücke - Zurückversetzt in grausige Welt des Krieges

<p>Der Fokus wird nicht nur auf das „Malmedy-Massaker“ gerichtet. Auch die Ardennenoffensive und die Anwesenheit amerikanischer Soldaten in Ostbelgien werden erläutert.</p>
Der Fokus wird nicht nur auf das „Malmedy-Massaker“ gerichtet. Auch die Ardennenoffensive und die Anwesenheit amerikanischer Soldaten in Ostbelgien werden erläutert. | Fotos: Albert Desenfants

An der Kreuzung Baugnez-Ligneuville kam es am zweiten Tag der Ardennenoffensive zu einem verhängnisvollen Aufeinandertreffen. Ein amerikanischer Lkw-Konvoi wurde von Soldaten der deutschen Waffen-SS unter der Führung von Obersturmbannführer Peiper beschossen und gestoppt. Die GI wurden gefangengenommen und entwaffnet. Aus ungeklärten Gründen eröffneten die deutschen Soldaten das Feuer und töteten 84 Kriegsgefangene.

Das Museum Baugnez 44 existiert seit 2007.

Genau dort, wo man die Leichen der amerikanischen Soldaten mehrere Wochen später fand, steht seit 2007 das Museum Baugnez 44. Es ist gespickt mit unzähligen Funden aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Die Ausstellung ist eine Zeitreise der besonderen Art.

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Kommentare

  • Merci für die Annahme von Leserbriefen aus dem Nachbarland.

  • Merci für die Annahme von Leserbriefen aus dem Nachbarland.

  • Wie gesagt gehörte auch mein Vater zur Division von Peiper, er kannte diesen aus der Grundausbildung, doch seine anfangs 9. Kompanie wurde dann in 11. umbenannt und neu zugeordnet. Trotzdem gilt für die meist meist mit Hitlerjungen aufgefrischten Einheiten, daß diese jungen Soldaten oft (auch aus Angst) überreagierten. Peiper kam daraufhin wegen seiner Verantwortung als Kriegsverbrecher vor Gericht. Die jungen Soldaten erlitten die Rache der GIs und General Patton erschoss die Hitlerjungen selbst mit dem Revolver, nachdem sie sich ergeben hatten. Ob ein Verbrechen stattgefunden hat, kann ich natürlich nicht beurteilen. Die Deutschen machten andere Aussagen oder wurden in den Gefängniszellen durch Folter, wie etwa durch Tritte in die Genitalien, die zeugungsunfähig machten, zu Aussagen gebracht. Auch die jungen GIs waren ja naiv und kriegsüberfahren. Mein Vater hatte solch schreckliche Bilder mit Gefallenen im Osten gesehen. Dort waren es nicht die Soldaten, die etwas gegeneinander hatten, sondern die Befehle, die sie kämpfen machten. Auch Rotarmisten umgingen gerne eine Begegnung wo möglich. Das gelang diesen armen Soldaten offensichtlich nicht. Es weckt immer große Trauer, sterben junge Soldaten wie diese GIs und diese zur Verantwortung gezogenen Hitlerjungen. Auch die durch die Tritte häufige Zeugungsunfähigkeit die zu Geständnissen führte, kann von zwei gesehen werden, vielleicht waren sie nur so zur Wahrheit zubringen. Die Mitteilung durch Folter zu Aussagen gebracht worden zu sein, macht aber auch Fragezeichen. Wahr ist es wurde neben dem Rechtsweg auch viel Rache genommen an den jungen Deutschen Soldaten. Sicherlich wurden mehr als alle Täter getötet. Mein Vater war nach dem Krieg zuerst in US- Gefangenschaft und dann der regionalen Zuständigkeit bei den Briten. Gefangene mit Verdachtsmomenten würden gesondert eingesperrt und verhört. Auch da war hinterher die Frage, ob nicht einfach möglichst viele umkommen sollten. Die GIs hatten ihre Rache offensichtlich genommen. Vielleicht kann das die Angehörigen der Gefallenen trösten. Im Krieg im Osten sind viele Millionen gefallen. Zum Glück hatte die US Army nicht solche Opferzahlen, sondern blieb die stärke Armee, vor der auch Stalin Respekt hatte. Immerhin waren die GIs auf dem Weg, Deutscheland zu befreien und einen anderen Weg, als das Hitler verliert, gab es nicht. Gut das Hitler den Krieg verloren hat, hat mein Vater öfters gesagt und er war in dessen Armee Soldat. Gut das Stalin nur bis Berlin und Magdeburg kam, kann ich heute ergänzen und nicht bis Brüssel oder Charleroi. Hitler zu besiegen und Stalin aufzuhalten, war die größte Leistung besonders der GIs, wofür wir die Amerikaner bis heute lieben. Danke Amerika!

  • PS.: Mein Vater hat auch einen Studebaker-Lastwagen gefahren, aber nur im Osten, ein Beutefahrzeug der Roten Armee. Die USA hatten tausende davon an Stalin geliefert. Nur so gelang es nachts sicher ohne Licht und im Schritttempo Munition vor den Linien zu deponieren, sollte am nächsten Tag eine Auseinandersetzung stattfinden. Darum hieß seine Kompanie "Mondscheinkompanie". Nach ihr benannte Peiper den 911er Porsche, als er dieses Fahrzeug bei Porsche entwickelte, basierend auf alte 9./neue 11. Kompanie. Auch der Passat wurde von Peiper entwickelt, der ja später in Frankreich lebend durch ein Attentat starb. Meine Vermutung ist, daß er seit er 14 war für die Franzosen arbeitete. Sie haben ihn in der Türkei angeworben und er hat sich für Frankreich gelohnt. Sein Vater machte damals Dienst in Konstantinopel, seine Mutter ist glaube ich von da, ihr Geburtsname von Kara zu Schwarz eingedeutscht. Es gibt noch sehr viel zu entdecken, leider sind die Fragestellungen dafür zu oft voreingenommen, Bin sicher, der französische Nachrichtendienst ist auch über die genannten Vorfälle sehr genau informiert. Das der Kriegsschwerpunkt über Jahre im Osten lag, war eine strategische Leistung der Alliierten. Die Meister der Strategie waren die Briten.

  • PS.: Mein Vater hat auch einen Studebaker-Lastwagen gefahren, aber nur im Osten, ein Beutefahrzeug der Roten Armee. Die USA hatten tausende davon an Stalin geliefert. Nur so gelang es nachts sicher ohne Licht und im Schritttempo Munition vor den Linien zu deponieren, sollte am nächsten Tag eine Auseinandersetzung stattfinden. Darum hieß seine Kompanie "Mondscheinkompanie". Nach ihr benannte Peiper den 911er Porsche, als er dieses Fahrzeug bei Porsche entwickelte, basierend auf alte 9./neue 11. Kompanie. Auch der Passat wurde von Peiper entwickelt, der ja später in Frankreich lebend durch ein Attentat starb. Meine Vermutung ist, daß er seit er 14 war für die Franzosen arbeitete. Sie haben ihn in der Türkei angeworben und er hat sich für Frankreich gelohnt. Sein Vater machte damals Dienst in Konstantinopel, seine Mutter ist glaube ich von da, ihr Geburtsname von Kara zu Schwarz eingedeutscht. Es gibt noch sehr viel zu entdecken, leider sind die Fragestellungen dafür zu oft voreingenommen, Bin sicher, der französische Nachrichtendienst ist auch über die genannten Vorfälle sehr genau informiert. Das der Kriegsschwerpunkt über Jahre im Osten lag, war eine strategische Leistung der Alliierten. Die Meister der Strategie waren die Briten.

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