Unter den Toten seien auch drei Zivilisten, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag mit. Die Explosion habe sich in der Ortschaft Tall Halaf nahe der Grenzstadt Ras al-Ain ereignet, die unter Kontrolle von Verbündeten der Türkei ist.
Das türkische Verteidigungsministerium sprach von 17 Toten und mehr als 20 Verletzten. Es machte kurdische „Terroristen“ für den Anschlag verantwortlich. Die Türkei hatte zusammen mit verbündeten Milizen eine Militäroperation gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien begonnen, um die YPG aus dem Grenzgebiet zurückzudrängen. Der Einmarsch in Syrien sorgte für internationale Kritik. Bereits in der vergangenen Woche hatte es in dem Ort einen Autobombenanschlag gegeben, wie kurdische Medien berichteten. (dpa)

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