Ob dieses kleine Dorf direkt am Braunkohletagebau Hambach in NRW bestehen bleibt, entscheidet in wenigen Tagen die große Koalition in Berlin. Die Chancen dafür stehen nicht allzu gut, denn CDU und SPD haben sich bisher, das muss man leider feststellen, nicht als Kämpfer für die „Erneuerbaren“ hervorgetan. Und wie sieht es in Belgien aus? Noch gilt die Anordnung der Politiker aus Namur, dass in Ostbelgien, wegen des Rotmilans, kein Windrad mehr aufgestellt werden darf. Eine verantwortungslose Verordnung, wenn man bedenkt, dass sich die Paare des Rotmilans in Ostbelgien, gerade während der Zeit des vermehrten Baus von Windparks, vervielfältigt haben.
Vielleicht ist diese politische Anordnung ja auch Ausdruck des verzweifelten Überlebenskampfes der konventionellen atomar-fossilen Energiewirtschaft, welche inzwischen den Vergleich mit den erneuerbaren Energiequellen - Sonne, Wind, Wasser, Biomasse - in jeder Hinsicht verloren hat, wirtschaftlich, arbeitsplatzmäßig, ökologisch, sozial oder friedenspolitisch.
Wie es der Film „Climate Warriors“ am Sonntag 15.09.2019 im Kino Corso in St.Vith überzeugend deutlich machte, sind die „Erneuerbaren“ mit einer Fülle an positiven technischen Entwicklungen bereit, um richtig „los zu legen“, die Politiker brauchen nur die politischen Bremsen zu lösen. Dazu müssen wir aber, die WählerInnen, vorangehen und ihnen weiterhin durch persönliche und lokale Energie-Initiativen Druck machen.
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