Im Jahr 2012 erreichte der Kabeldiebstahl seinen historischen Höhepunkt: „Damals wurden 1.360 Fälle gezählt, das entsprach 133 Diebstählen im Monat. In diesem Jahr haben wir bis zum 1. August 124 Fälle gezählt“, sagt Infrabel-Sprecher Frédéric Sacré.
Das wiederholte Auftreten von Kabeldiebstahl stellt den Schienennetzbetreiber vor große Probleme, besonders in der Region Lüttich, wo „Kabeldiebe seit Juni jede zweite Nacht zuschlagen“. Auch in der Region Charleroi sind regelmäßig Kabeldiebe am Werk, oft sogar in direkter Nähe zu Hauptverkehrsstraßen, so wie zuletzt auf der Strecke zwischen Namur und Gembloers.
Infrabel schlägt nun Alarm: „Wir haben es mit professionellen Dieben zu tun. Wir können nicht länger dabei zusehen, wie das Phänomen immer größere Ausmaße annimmt. Infrabel wird weiterhin seine Verantwortung übernehmen, auch auf technischer Ebene, aber wir brauchen eine globale Antwort auf das Problem“, so Sacré. (belga)

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