Raus mit Applaus: Die belgische Nationalmannschaft der Frauen hat sich mit einem Sieg von der Europameisterschaft in der Schweiz verabschiedet. Gegen Portugal siegten die Red Flames mit 2:1.
Bei der luxemburgischen Nationalmannschaft kommt es nach 15 Jahren zum Trainerwechsel: Der Ende 2025 auslaufende Vertrag von Luc Holtz wird nicht verlängert. Sein Nachfolger könnte Wurzeln in Ostbelgien haben.
Die finanzielle Lage Belgiens verschlechtert sich zusehends. Laut dem neuesten Bericht des föderalen Monitoringkomitees steuert das Land bis 2030 auf ein Rekorddefizit von 6,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu – das entspricht 48,2 Milliarden Euro.
Der belgische Arbeitsmarkt entwickelt sich positiv, doch ambitionierte Ziele wie eine Beschäftigungsquote von 80 Prozent bis 2030 stehen auf wackeligem Fundament. Vor diesem Hintergrund warnt der Hohe Rat für Beschäftigung vor den Folgen der geplanten Pensionsreform und Begrenzung des Arbeitslosengeldes auf maximal zwei Jahre. Die Maßnahmen könnten dazu führen, dass manche Menschen „vom Radar verschwinden“ oder in Armut geraten. „Armut und Arbeitssuche lassen sich nur schwer miteinander vereinbaren“, heißt es.
Am Freitag haben auf Initiative von Ministerin Vanessa Matz (Les Engagés) die Präsidenten der föderalen Behörden eine Charta für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im öffentlichen Dienst unterzeichnet.
Mit dem Ferienatelier „Con Tutti – Musik für alle“ schuf der Musikverband Födekam Ostbelgien im vergangenen Jahr ein niedrigschwelliges, kreatives Angebot für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren. In diesem Sommer fand das Projekt erstmals zeitgleich an zwei Standorten statt: im Eupener Land sowie in der Eifel.
Seit 30 Jahren ermöglicht die VoG Menschen für Menschen (MfM) Belgien mit Spendengeldern die Umsetzung von Projekten in Äthiopien. Aktuell wartet die Hilfsorganisation auf ein Datum für die Eröffnung einer Berufsschule.
Seit der Inbetriebnahme der neuen Lütticher Straßenbahnlinie Ende April häufen sich nicht nur technische Störungen, sondern auch Verkehrsunfälle. Das meldet die Tageszeitung „La Meuse“.
Die Suche nach der neuen Nummer eins bei der AS Eupen ist beendet: Von 1860 München wechselt Marco Hiller an den Kehrweg und unterschreibt einen Vertrag bis 2027. „Wir wollen eine gute Saison spielen“, sagte er nach seinem ersten Training in Ostbelgien am Freitag.
Wenn politische Vertreter der Deutschsprachigen Gemeinschaft an Empfängen teilnehmen, geht es nicht nur um Symbolik, sondern auch um Lobbyarbeit – oder, wie Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) es nennt: um „Gold-wert“-Gelegenheiten. Der Festakt zum flämischen Feiertag am Freitag in Brüssel bot genau das: ein eng getaktetes Treffen der Polit-Elite, bei dem sich wichtige Türen öffnen können.
Die Planungen für den Bau eines neuen Dorfhauses sind in Wallerode in vollem Gange. Seit rund acht Jahren setzt sich die VoG „Zesame für Walert“ für die Schaffung eines neuen Dorfmittelpunkts ein, der insbesondere das Vereinsleben stärken soll. Als Standort wurde das Pfarrheim neben der Kirche ausgewählt, das inzwischen von der Kirchenfabrik übernommen werden konnte.
Die geplante Rentenreform der Regierung De Wever wird Frauen voraussichtlich deutlich stärker belasten als Männer. Zu diesem Schluss kommt, wie berichtet, die Studie zu den Alterungskosten (siehe GE von Freitag). Wie sieht das im Einzelnen aus?
Ein internes Dossier der Staatssicherheit und des militärischen Nachrichtendienstes warnt eindringlich vor den Aktivitäten der islamistischen Moslembruderschaft in unserem Land. Der Bericht, der jüngst über die Zeitung „La Dernière Heure“ an die Öffentlichkeit gelangte, spricht von gezielter politischer Einflussnahme, missbräuchlicher Verwendung von Subventionen und potenzieller Rufschädigung für staatliche Institutionen.
Nach dem großen Erfolg der Instrumental-Workshops „TuneUp“ im vergangenen Jahr startet der ostbelgische Musikverband Födekam 2025 ein neues, stimmbildendes Angebot: „VoiceUp“ – der Fitmacher-Workshop für die Stimme.
Die wallonische Wasserverteilungsgesellschaft SWDE will in Chôdes oberhalb von Malmedy eine 600 qm große Trinkwasseraufbereitungsanlage bauen. Ein entsprechender Antrag auf Globalgenehmigung wurde bei der Stadt Malmedy hinterlegt.
Sie hat auf den Vulkangestein-Pfaden von La Réunion durchgehalten, die Windkämme der Karpaten bezwungen, sich auf Gran Canaria durch Sand und Hitze gekämpft – und nun auch den ikonischen Western States Endurence Run 100 bezwungen: Nadine Reynartz (49) aus Malmedy, gebürtig aus Wirtzfeld, ist eine der beständigsten und vielseitigsten Ultraläuferinnen, die die hiesige Szene hervorgebracht hat.