Die Betreiber von Sammelstellen für gebrauchte Textilien fordern von den Regierungen in der Wallonie und Brüssel dringend finanzielle Unterstützung. Seit Januar sind sie durch eine EU-Richtlinie verpflichtet, sämtliche Textilreste – unabhängig von deren Qualität – zu sammeln. In der Wallonie ist das Sammelvolumen dadurch um 10 Prozent gestiegen, ohne dass zusätzliche Mittel bereitgestellt wurden.
Der Flughafen Brüssel hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 11,28 Millionen Passagiere gezählt. Das entspricht einem Anstieg von 4 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr. Das teilte der Flughafen Zaventem am Mittwoch mit.
Hoher Besuch vor der 11. Etappe der Tour de France: Vor dem Start des 156,8 Kilometer langen Teilstücks mit Start und Ziel in Toulouse schaute auch Ex-Nationalspieler Eden Hazard gemeinsam mit seinen Kindern bei verschiedenen Teams vorbei.
Am Mittwoch ist im Hafen von Antwerpen ein Brand auf einem Schiff ausgebrochen. Dabei kam es zu einer erheblichen Rauchentwicklung, wie die Feuerwehr mitteilte. Anwohner des Stadtteils Merksem wurden über das BE-Alert-System gewarnt.
Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) will den Strafvollzug für schwere Drogenkriminelle in Belgien deutlich verschärfen. Das berichtet die Zeitung „Het Nieuwsblad“, und das Kabinett der Ministerin hat die Informationen gegenüber Belga bestätigt.
Die von den Regionalregierungen vorbereitete Einführung einer neuen Steuer auf wild entsorgte Abfälle sorgt in Wirtschafts- und Industriekreisen für Unmut. Die Branchenverbände Comeos (Handel) und Fevia (Lebensmittelindustrie) befürchten erhebliche Mehrkosten für die Unternehmen und warnen vor einem Verlust an Wettbewerbsfähigkeit. Ihrer Berechnung zufolge könnte die neue Abgabe die betroffenen Betriebe jährlich bis zu 102 Millionen Euro kosten – das entspricht rund 8,7 Euro pro Einwohner.
Die Organisation safe.brussels startet in Zusammenarbeit mit der Polizeizone Brüssel-Süd und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) eine Innovationsinitiative, um Massenevakuierungen bei Krisen mit Hilfe von Raumfahrttechnologie und Künstlicher Intelligenz zu verbessern.
Eine 36-jährige Belgierin ist am Dienstag bei einem Wanderunfall in der Gemeinde Evolène im Schweizer Kanton Wallis ums Leben gekommen. Die Frau war auf dem Abstieg von der Bertol-Hütte, als sie von einem herabstürzenden Felsblock tödlich getroffen wurde.
Ende 2024 waren in Belgien erstmals über 500.000 Festnetzanschlüsse mit Glasfasertechnologie verbunden. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht des Instituts für Post- und Telekommunikationsdienste (IBPT) hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.
Tanken wird ab diesem Donnerstag etwas günstiger: Der Höchstpreis für einen Liter Diesel sinkt auf 1,742 Euro, das entspricht einem Rückgang um 3,9 Cent.
Etwas weniger als 2,3 Millionen Belgier haben ihre Steuererklärung in diesem Jahr online eingereicht. Das geht aus Zahlen hervor, die das föderale Wirtschaftsministerium am Mittwoch veröffentlicht hat. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem leichten Rückgang von 0,3 %.
Europäische Unternehmen, die dem europäischen Emissionshandelssystem (ETS) unterliegen, greifen häufiger zu Personalabbau – insbesondere im Bereich gering qualifizierter Arbeitskräfte. In Belgien sind laut aktuellen Forschungsergebnissen belgischer Wirtschaftswissenschaftler vor allem Industriearbeitsplätze betroffen. Das berichtet „L’Echo“ unter Berufung auf Studien der KU Löwen und der Wirtschaftshochschule HEC der Universität Lüttich.
Über Jahre wurde sie verspottet, teils sogar gehasst. Doch Camilla hat es geschafft, dieses Image abzulegen. Auch ihr soziales Engagement spielte dabei eine Rolle.
Der belgische Staatsschutz beobachtet derzeit zwei Personen, die mit dem internationalen Terrornetzwerk „764“ in Verbindung stehen. Das berichtet die Zeitung „De Morgen“ unter Berufung auf eine Antwort von Innenminister Bernard Quintin (MR) auf eine parlamentarische Anfrage von Paul Van Tigchelt (Open Vld).
Am kommenden Sonntag, 20. Juli, lädt der Kgl. Musikverein Meyerode ab 11.30 Uhr zu seinem Grillfest im Festzelt am Vereinslokal in Meyerode ein. Thema des Tages ist der „Musikantenstadl“.
In der zweiten Wochenhälfte (17. bis 20. Juli) gehen die Francofolies in Spa zum 30. Mal an den Start. Bei der Jubiläumsausgabe dieses Musikfestivals sind mit Yves Paquet und Marius Lerho wieder zwei Interpreten aus dem deutschsprachigen Ostbelgien mit von der Partie.
Der Völkermord von rund 8.000 bosnischen Muslimen in Srebrenica im Juli 1995 gilt als schwerstes Kriegsverbrechen auf europäischem Boden seit dem Zweiten Weltkrieg. Dreißig Jahre später ist dieses Kapitel alles andere als abgeschlossen. Als ehemaliger Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs für Ex-Jugoslawien hat der Eupener Jurist Serge Brammertz in dieser Woche in mehreren Interviews seine Sorge über die aktuelle Entwicklung auf dem Westbalkan zum Ausdruck gebracht.
Vier Jahre nach den verheerenden Überschwemmungen vom Juli 2021 mit 39 Todesopfern und rund 100.000 Betroffenen in Belgien zieht sich die gerichtliche Aufarbeitung weiter in die Länge. Die Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung läuft zwar offiziell weiter, doch nach anfänglicher Intensität sei seit zwei Jahren „nichts mehr passiert“, kritisieren Anwälte von Opferfamilien gegenüber der RTBF. Auch in Eupen wurde damals ermittelt – unter anderem gab es eine Durchsuchung am Staudamm der Wesertalsperre.
Das Ambassador Hotel Bosten in der Eupener Unterstadt hat einen neuen Eigentümer. Nach Jahren der Unklarheit über die Zukunft des traditionsreichen Hauses ist der Verkauf der Immobilie nun offiziell abgeschlossen. Mit dem Eigentümerwechsel verbindet sich in Eupen die Hoffnung auf einen Neustart für das geschichtsträchtige Gebäude an der Weser.
Die wohl größte Turnerin der belgischen Sportgeschichte tritt ab: Nina Derwael zieht mit 25 Jahren einen Schlussstrich unter ihre Karriere auf allerhöchstem Niveau. „Mehr geht nicht“, so die Olympiasiegerin von 2021 und mehrfache Welt- und Europameisterin. Am Ende ihrer Laufbahn wurde auch die Sorge um den eigenen Körper zu groß.