Angesichts anhaltend trockener Wetterbedingungen hat der flämische Umweltminister Jo Brouns (CD&V) die Bevölkerung im Norden des Landes dazu aufgerufen, Trinkwasser bewusster zu nutzen und unnötigen Verbrauch zu vermeiden. Hintergrund sind auffällig hohe Wasserverbrauchszahlen während des vergangenen Wochenendes.
Nach einem dramatischen Zwischenfall herrschte am Dienstagvormittag Ausnahmezustand am Flughafen von Charleroi (BSCA). Gegen 11 Uhr wurde dort ein Bombenalarm ausgelöst – im Fokus: eine Ryanair-Maschine, die aus dem portugiesischen Faro kommend gelandet war.
König Philippe und Königin Mathilde werden am kommenden Sonntag (18. Mai) in Rom an der Inthronisation von Papst Leo XIV. teilnehmen. Das gab der Palast am Dienstag bekannt.
Filmikone Gérard Depardieu ist wegen sexueller Übergriffe bei Dreharbeiten schuldig gesprochen worden. Der Schauspieler will das nicht auf sich sitzen lassen. Sein Anwalt erhebt schwere Vorwürfe.
Standard Lüttich holt eine Klublegende zurück an Bord: Marc Wilmots, einst Spieler, Nationaltrainer und Kämpfernatur auf dem Platz, wird neuer Sportdirektor der „Rouches“. Das teilte der Traditionsverein am Dienstag in einer offiziellen Mitteilung mit.
Bei der belgischen Tandemmeisterschaft im Sportkegeln haben Gregory Barth und Walter Bongard ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigt. Das Duo des Verbands Deutschsprachiger Kegler (VDT) sicherte sich in der Kategorie Herren A und Senioren erneut die Goldmedaille.
Am Montag verzeichnete die Polizeizone Weser-Göhl mehrere Einsätze, die von Sachbeschädigung über Verkehrsdelikte bis hin zu schweren Unfällen reichten.
Belgischer Sekt will künftig mit klangvollem Namen und klaren Qualitätskriterien überzeugen: Die Winzerverbände aus der Wallonie und Flandern haben am Montag in Brüssel ihr gemeinsames Herkunftslabel „BelBul“ vorgestellt – ein offizielles Gütesiegel für hochwertige Schaumweine aus Belgien. Ziel ist es, den belgischen „Bubbels“ im internationalen Wettbewerb ein eigenständiges Profil zu geben – jenseits von Cava, Prosecco oder Champagner.
Wenn sich ab Dienstag in Cannes die Stars auf dem roten Teppich der Croisette tummeln, sind nicht nur Hollywoodgrößen wie Tom Cruise, Joaquin Phoenix oder Scarlett Johansson vor Ort – auch das belgische Kino ist bei der 78. Ausgabe des renommierten Filmfestivals prominent vertreten. Im Zentrum steht das Brüderpaar Luc und Jean-Pierre Dardenne, das mit seinem neuen Werk „Jeunes Mères“ erneut um die Goldene Palme konkurriert – es wäre bereits ihr dritter Triumph nach Rosetta (1999) und L’Enfant (2005).
Mindestens 250 anerkannte Flüchtlinge, die in Belgien wegen schwerer Straftaten wie Mord, Vergewaltigung oder Terrorismus verurteilt wurden, befinden sich weiterhin im Land. Eine Rückführung in ihre Herkunftsstaaten gestaltet sich allerdings schwierig. Grund: Solange der Flüchtlingsschutz nicht entzogen ist, kann keine Abschiebung erfolgen.
Die Royale Union Saint-Gilloise (RUSG) macht ernst mit dem geplanten Stadionneubau: Noch vor dem Sommer will der traditionsreiche Brüsseler Fußballclub eine Baugenehmigung für sein neues Stadion beantragen. Das bestätigte die scheidende Staatssekretärin für Stadtentwicklung, Ans Persoons (Vooruit), am Montag im Brüsseler Regionalparlament.
Bei einer militärischen Schießübung in Schottland sind am Montag insgesamt 15 belgische Soldaten verletzt worden. Das teilte das Verteidigungsministerium am späten Abend mit. Drei der Betroffenen mussten medizinisch behandelt und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden – zwei von ihnen erlitten schwere Verletzungen, sind laut einem Armeesprecher inzwischen jedoch in stabilem Zustand.
Der „Ebenholz-Schuh“ geht an Tolu Arokodare. Der 24-jährige Stürmer des KRC Genk wurde am Montagabend beim Galaabend der „African Awards2 im Tangla Hotel in der Brüsseler Gemeinde Woluwe-Saint-Lambert mit dem prestigeträchtigen Preis als bester afrikanischer Spieler – oder Spieler afrikanischer Herkunft – in der belgischen Profiliga ausgezeichnet.
Im Jahr 2024 sind die Daten von mindestens 45 belgischen Unternehmen im Darknet aufgetaucht. Das geht aus einer Analyse von Orange Cyberdefense hervor, dem auf Sicherheit spezialisierten Zweig der gleichnamigen Telekomgruppe. Die geleakten Informationen belaufen sich demnach auf mindestens 1,35 Terabyte.
Wenn Seppe Herreman alias Red Sebastian heute Abend (21 Uhr) im ersten Halbfinale auf der Bühne des Eurovision Song Contests (ESC) in Basel steht, erfüllt sich für ihn ein Kindheitstraum. Mit seinem tanzbaren Titel „Strobe Lights“ vertritt der 25-jährige Sänger Belgien beim größten Musikwettbewerb Europas – und möchte dabei nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich ein Zeichen setzen.
Die VoG Behindertenstätten Kelmis verfolgt mit ihren Projekten „Pepino“ und „Tierhof Alte Kirche“ eine klare soziale Mission: Beschäftigung und individuelle Begleitung von Menschen mit mentaler, physischer und psychischer Beeinträchtigung. Geschäftsführer Harald Hamacher hebt dabei besonders hervor, dass es trotz notwendiger marktwirtschaftlicher Anpassungen entscheidend sei, „die prioritäre Mission der Arbeitsbeschaffung für Personen mit eingeschränkter Erwerbsfähigkeit niemals aus den Augen zu verlieren“.
Elf neue Produktionen und drei Wiederaufnahmen im Schauspiel, acht neue Inszenierungen und eine Wiederaufnahme im Musiktheater, ein reichhaltiger Konzertspielplan von großen Symphonischen Abenden und Kammermusik zu Familien-, Jugend- und Krabbelkonzerten: Auf den ersten Blick scheint die Saison 2025-2026 im Theater Aachen opulent und vielseitig.
Das ist mal eine unerwartete Kehrtwende: Der ehemalige Eupener Coach Bernd Storck wechselt mit sofortiger Wirkung von Kortrijk nach Cercle Brügge und soll seinen alten neuen Klub zum Klassenerhalt in der 1. Division führen – genau das, was ihm mit Kortrijk nicht gelungen ist.
Ein Chor, der fast ausschließlich aus Familienmitgliedern besteht – das gibt es nicht oft. In Kelmis aber ist genau das der Fall: Unter dem Namen „La Familia“ singen mittlerweile 16 Personen aus derselben Familie regelmäßig zusammen. Entstanden ist das Projekt ursprünglich für einen einmaligen Anlass – doch daraus wurde mehr.