Das Halbrund im roten Plüsch ist seit vergangenen Donnerstag komplett – alle Mitglieder des Senats wurden vereidigt. Zum letzten Mal? Die Parteien in Flandern fordern unisono die Abschaffung des Senats, stoßen aber auf Widerstand bei den Frankofonen. So wird es nicht einfach, die notwendige Mehrheit dafür zu finden.
Aus der Luft sehen Herzogenrath und Kerkrade aus wie eine einzige Stadt. Aber mittendurch verläuft die deutsch-niederländische Grenze. Die Einwohner haben sie allerdings fast unsichtbar gemacht.
In Belgien hat sich das Alter der Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes bis 2022 auf 29,6 Jahre stabilisiert, wie aus Daten hervorgeht, die am Montag vom föderalen Statistikamt Statbel veröffentlicht wurden. Der Rückgang der Geburtenrate setzt sich im Übrigen fort, wobei die Baisse in der Landeshauptstadt am stärksten ist.
Vom 3. bis zum 28. Juni haben die Qualitätssicherungsteams von Idelux Environnement eine Kampagne zur Überprüfung der Mülltrennung u.a. in der Eifel durchgeführt. Drei Teams haben die Gemeinden im Zuständigkeitsbereich der Interkommunalen durchquert und über 8.700 Qualitätskontrollen durchgeführt. Die Ergebnisse sind positiv mit einer Verringerung der Sortierfehler: In drei Jahren ist der Prozentsatz der falschen Sortierer von 27 Prozent auf 22 Prozent gesunken.
Nachfolger für die Übernahme landwirtschaftlicher Betriebe zu finden, erweist sich für die alternden wallonischen Bauern als große Herausforderung. Es muss also etwas geschehen. Darauf weisen die Initiatoren des Projekts Trans´Mission hin, die sich und ihre Anliegen am vergangenen Wochenende auch bei der Landwirtschaftsmesse in Libramont präsentierten.
Es liegt ein wenig verwunschen in dem kleinen Weiler Allmuthen, das alte weiße Bauernhaus. Vor 25 Jahren hat eine Gruppe um den buddhistischen Lehrer Tenga Rinpoche das in die Jahre gekommene Gebäude mit Spenden gekauft und aus sehr bescheidenen Anfängen mit einer Vision im Herzen als tibetisch-buddhistisches Meditationszentrum eingerichtet.
Zahlreiche Wanderer konnten die Mitglieder des Weywertzer Vereins „Wanderfalken“ am Samstag und Sonntag zu ihren 46. internationalen Wandertagen begrüßen. 1.346 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, die Eifelhöhen zwischen Weywertz und Montenau kennenzulernen.
Im Libanon wird mit einer harten israelischen Reaktion gerechnet, nachdem am Samstag bei einem der Schiiten-Miliz Hisbollah zugeschriebenen Raketenangriff auf den Ort Madschdal Schams zwölf Kinder und Jugendliche ums Leben gekommen waren.
Mit fünf Turnerinnen des Eupener Turnvereins ist Belgien bei der Rhönrad-WM im niederländischen Almere vertreten. Am Sonntag reiste die belgische Delegation an, am Mittwoch stehen die ersten Wettkämpfe auf dem Programm.
George Russell war nach der Aberkennung seines Formel-1-Überraschungssiegs am Sonntag beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps untröstlich. „Es bricht mir das Herz, vom Rennen disqualifiziert worden zu sein“, sagte der 26-jährige Brite.
Novak Djokovic hat ein lange einseitiges Gigantenduell bei den Olympischen Spielen gegen Rafael Nadal für sich entschieden. Der 37 Jahre alte Grand-Slam-Rekordchampion aus Serbien setzte sich im „Wohnzimmer“ seines ewigen Rivalen aus Spanien mit 6:1, 6:4 durch und erreichte das Achtelfinale von Paris.
Die „Belgian Cats“ zittern nach der Auftaktniederlage bei den Olympischen Spielen um den Einzug in das Viertelfinale: Der Europameister unterlag gegen Deutschland überraschend mit 69:83 (25:46).
Zugunglücke sind in Russland, dem flächenmäßig größten Land der Erde, vergleichsweise selten. Nun sind mehrere Waggons eines Zuges mit insgesamt mehr als 800 Menschen entgleist.
Jenseits der Wahrnehmung einiger Arbeitgeber lässt sich nicht feststellen, dass Jobstudenten weniger zuverlässig sind als früher. Allerdings hat sich das Verhältnis der jungen Menschen zur Arbeit zweifellos verändert, wie die frankofone Tageszeitung „L’Avenir“ am Montag berichtet.
US-Präsident Joe Biden will das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten reformieren und seine Pläne heute vorstellen. Der Demokrat werde eine Begrenzung der Amtszeit für die Richterinnen und Richter des Supreme Court sowie einen durchsetzbaren Ethik-Kodex fordern, teilte ein US-Regierungsvertreter mit. Zudem wolle Biden einen Verfassungszusatz vorschlagen, der klarstellt, dass frühere Präsidenten nicht vor der Strafverfolgung für Vergehen während ihrer Amtszeit geschützt sind.
Angesichts weit verbreiteter sexualisierter Gewalt seit Beginn des Konflikts im Sudan spricht sich die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch für eine UN-Mission zum Schutz von Zivilistinnen und Zivilisten aus.
Im Jahr 2023 erhielt das Verteidigungsministerium 250 Beschwerden wegen Lärmbelästigung, hauptsächlich durch Kampfflugzeuge, wie die frankofone Tageszeitung „L’Avenir“ am Montag berichtet.