Beschwerden über Energierechnungen nehmen zu - Test-Achats prangert Missstände an

<p>Beschwerden über Energierechnungen nehmen zu - Test-Achats prangert Missstände an</p>
Illustrationsbild: dpa

Besondere Sorgen bereitet Test-Achats die Tatsache, dass die Energielieferanten vor allem bei den sogenannten Regularisierungsrechnungen zum Teil astronomische Summen verlangen.

Von den 1.873 Fragen oder Beschwerden, die Test-Achats in diesem Jahr erhalten habe, betrafen mehr als 40 Prozent (805 Fälle) die Rechnungsstellung, schreibt die Zeitung „Le Soir“ am Donnerstag. Gleichzeitig führten 522 Fälle zu einer formellen Beschwerde an den Energielieferanten, wofür Test-Achats über ein spezielles Beschwerdemodul verfügt. 238 dieser Beschwerden bezogen sich auf Rechnungen, heißt es seitens der Verbraucherschutzorganisation.

„Seit Jahresbeginn haben wir wirklich einen Anstieg der Beschwerden über Energierechnungen erlebt“, sagt Julie Frère, Sprecherin von Test-Achats. Regularisierungsrechnungen von 1.000 Euro und mehr seien keine Seltenheit. Bedenklich sei die Tatsache, dass es sich meistens um Fehler handele, die bei den Energielieferanten gemacht würden. Bedauerlich sei, dass die Konzerne nur selten auf Kundenbeschwerden reagieren würden.

In diesem Zusammenhang weist Test-Achats darauf hin, dass der Lieferant dem Verbraucher mindestens ein Mal im Jahr eine Abrechnung über den tatsächlichen Verbrauch zusenden muss. Die Rückforderung beanstandeter Beträge sei solange ausgesetzt, bis eine Kundenbeschwerde bezüglich einer Rechnung beantwortet sei. (um/belga)

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  • ... bei Energie 2030 passiert Ihnen das nicht...

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