Nachdem vor einem Jahr die Rentenreformpläne der Föderalregierung bekannt geworden waren, hatten die Behörden die Plattform vorübergehend vom Netz genommen. Seither passte der Pensionsdienst die Angaben schrittweise an die neuen Regeln an. Seit Juni 2026 zeigten die Zähler zur beruflichen Laufbahn bereits den Rentenbonus oder -malus an; seit Juli konnten Personen ab 60 Jahren ihren frühesten Rentenbeginn abrufen. Wer eine Zusatzrente aufbaut, kann nun auch deren voraussichtlichen Nettobetrag einsehen. Bisher zeigte das Portal lediglich die bereits aufgebauten Ansprüche. Der früheste Rentenbeginn ohne Abschläge soll bis Jahresende verfügbar sein. Angaben zur Höhe der gesetzlichen Rente folgen im zweiten Halbjahr 2027, Simulationen Ende 2027.
Die Plattform wurde zudem technisch und optisch überarbeitet. Informationen sollen leichter auffindbar sein, insbesondere auf Smartphones. Großer Besucherandrang führte am Mittwoch allerdings dazu, dass mypension.be zeitweise nicht erreichbar war. (belga/gz)

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