Die Polizeischule der Provinz Lüttich hatte gemeinsam mit der grenzüberschreitenden Kooperationsgruppe NeBeDeAgPol zu dieser Vorführung geladen. Auf dem Trainingsgelände des Provinzialinstituts für Sicherheits- und Rettungsdienste in Amay kamen rund 50 Polizisten aus der Euregio Maas-Rhein zusammen.
Vertreten waren unter anderem die Polizeizonen Weser-Göhl und Eifel, die föderale Polizei Belgiens, die niederländische Polizei aus Limburg, die nationale Polizei der Niederlande sowie Polizeikräfte aus der Region Aachen. Auch Ausbilder der Polizeischule der Provinz Lüttich beteiligten sich an den Übungen.

Auf dem Programm standen verschiedene Einsatztechniken der drei Länder. So demonstrierten die Niederländer den Umgang mit Tasern, während die belgischen Teilnehmer Techniken zur Identitäts- und Fahrzeugkontrolle vorstellten. Die deutschen Polizeikräfte präsentierten spezielle Eingriffstechniken anhand von Einsatzszenarien, bei denen sogenannte FX-Munitions verwendet wurden. Dabei handelt es sich um spezielle Übungsmunition.
Ziel des Treffens war es, dass die einzelnen Polizeieinheiten ihre jeweiligen Vorgehensweisen vorstellen und Erfahrungen austauschen. Dadurch sollen die Einsatzkräfte besser auf gemeinsame Operationen vorbereitet werden und die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg gestärkt werden.

Die NeBeDeAgPol vereint die Leiter der Polizeidienste in der Euregio Maas-Rhein. Zu ihren Aufgaben gehören neben der Planung gemeinsamer Einsätze und Übungen auch die praxisorientierte Weiterbildung sowie der Austausch über Fragen der Kriminalitätsprävention und Strafverfolgung. Langfristig soll die engere Zusammenarbeit die Sicherheit der Bürger in der gesamten Grenzregion verbessern. (red/ab)

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