Wie die Eifelpolizei mitteilt, erhielt eine Person einen Anruf von einer anonymen Telefonnummer. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter des belgischen Pensionsamtes aus und erklärte, dass die Rente der betroffenen Person erhöht werden solle. Da diese jedoch eine luxemburgische Rente bezieht, erkannte sie den Betrugsversuch und beendete das Gespräch. Ein finanzieller Schaden entstand nicht.
Weniger glimpflich verlief ein weiterer Anruf von derselben anonymen Telefonnummer. In diesem Fall befolgte die betroffene Person die Anweisungen des vermeintlichen Behördenmitarbeiters und bestätigte mehrere Transaktionen über die App itsme. Dadurch entstand ein Schaden von 10.000 Euro.
Ebenfalls am Freitag wurde ein weiterer Betrugsversuch bekannt. Eine Person hatte eine E-Mail erhalten, in der ihr eine angebliche Steuerrückzahlung des belgischen Finanzamtes angekündigt wurde. Bei genauerer Überprüfung stellte sich jedoch heraus, dass die Nachricht von einer E-Mail-Adresse aus Argentinien verschickt worden war. Die betroffene Person erkannte den Betrug rechtzeitig, sodass kein finanzieller Schaden entstand.
Angesichts dieser Vorfälle warnt die Polizei erneut davor, persönliche Daten am Telefon oder per E-Mail preiszugeben. Insbesondere sollten niemals Finanztransaktionen oder andere Vorgänge über itsme bestätigt werden, wenn dies telefonisch verlangt wird. Bei verdächtigen Anrufen empfiehlt die Polizei, das Gespräch sofort zu beenden und sich direkt an die betreffende Behörde zu wenden. Auch bei E-Mails sollten die Absenderadressen genau überprüft und verdächtige Nachrichten nicht beantwortet werden. (red/jj)

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