Zweiter Abstieg in Folge droht: Andy Malmendier zieht beim FC Eupen die Reißleine

<p>Andy Malmendier ist nicht länger Trainer des FC Eupen.</p>
Andy Malmendier ist nicht länger Trainer des FC Eupen. | Archivfoto: GrenzEcho

Bereits nach der 1:2-Niederlage in Minerois am Sonntag hatte der 35-Jährige erstmals konkret über diesen Schritt gesprochen und gesagt: „Dem Anschein nach bin ich nicht der Richtige, mit dem der FC Eupen Punkte holen kann.“

Am Montag folgte schließlich der Rücktritt. „Um der sportlichen Stagnation entgegenzuwirken und der Mannschaft durch einen neuen Impuls den dringend benötigten Weckruf zu geben, ist Andy Malmendier mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Trainer der P1 zurückgetreten“, teilt der Verein mit.

Ein halbes Jahr nach dem Abstieg aus der 3. Division Amateure brennt die Rote Laterne auch im Lütticher Oberhaus an der Judenstraße. Der 4:0-Kantersieg gegen Weywertz Mitte Oktober ist bis heute der einzige in dieser Saison, nur fünf Punkte befinden sich auf dem blau-weißen Konto. Insgesamt ging der FC im Kalenderjahr 2026 bislang nur dreimal als Gewinner vom Platz, zudem kassierte er außer gegen Weywertz immer mindestens zwei Tore. Der Derbykonkurrent hatte bereits vergangene Woche einen Trainerwechsel vorgenommen: Assistent Frédéric Boemer beerbte den zurückgetretenen Jean-Michel Ummels und feierte am Sonntag beim 2:0 gegen Dalhem just den ersten Saisonsieg.

Andy Malmendier war im Sommer 2025 zu seinem Jugendklub zurückgekehrt. Dort hatte er 2023 die B-Mannschaft in die 3. Provinzklasse geführt und mit dem Meistertitel seine aktive Karriere beendet. Es folgten zwei Saisons beim USFC Elsenborn, in denen ihm der anvisierte Sprung in die obere Tabellenregion jedoch nicht gelang.

Wer seine Nachfolge antritt, ist offen. Der FC Eupen will kurzfristig eine Lösung präsentieren. (tf/mn)

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