Fünf Tage nach dem verheerenden Zugunglück in der spanischen Provinz Toledo herrscht zunehmend Klarheit über die Identität der Todesopfer. Wie die örtlichen Behörden am Sonntagabend mitteilten, konnten inzwischen 66 der insgesamt 69 Verstorbenen identifiziert werden.
Unter ihnen befinden sich mindestens zwölf ausländische Staatsangehörige. Dazu zählen vier US-Amerikaner sowie jeweils ein Opfer aus Frankreich und Kanada. Auch Menschen aus Japan, Tunesien, Portugal, Mexiko, Tschechien und Argentinien kamen ums Leben. Belgische Staatsangehörige befinden sich nach bisherigen Erkenntnissen nicht unter den identifizierten Todesopfern.
Weiterhin werden zwei Australier und ein Japaner vermisst. Die Behörden rechnen damit, dass die Identifizierung der drei noch nicht zugeordneten Todesopfer in den kommenden Stunden abgeschlossen werden kann.
Das Unglück hatte sich am Mittwochmorgen bei Urda in der Provinz Toledo ereignet. Ein Hochgeschwindigkeitszug der staatlichen spanischen Bahngesellschaft Renfe war auf der Bahnstrecke zwischen Madrid und Andalusien mit einem stehenden Hochgeschwindigkeitszug des privaten Betreibers Iryo zusammengestoßen.
Wie es zu der folgenschweren Kollision kommen konnte, ist weiterhin unklar. Die Unfallursache wird untersucht. (belga/calü)

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