Kupferdiebe schlagen in Eupen und Kettenis zu – Polizei meldet weitere Vorfälle

<p>Kupferdiebe schlagen in Eupen und Kettenis zu – Polizei meldet weitere Vorfälle</p>
Foto: GrenzEcho

Der erste Diebstahl ereignete sich zwischen Mittwochabend, 21.38 Uhr, und Donnerstagmorgen, 5.29 Uhr, in einem Mehrparteienhaus in der Straße Gemehret in Kettenis. Die Täter gelangten durch die unverschlossene Haupteingangstür in das Gebäude und begaben sich anschließend in den Kellerbereich. Dort entwendeten sie Kupferrohre und Baumaschinen.

Ein ähnlicher Vorfall wurde am Donnerstag aus der Herbesthaler Straße in Eupen gemeldet. Ein Selbstständiger, der Arbeiten in einem Mehrparteienhaus ausführte, stellte fest, dass aus den Kellerräumen Kupferrohre und Werkzeuge verschwunden waren. Auch dort waren die Kellerräume frei zugänglich.

Ob zwischen den beiden Diebstählen ein Zusammenhang besteht, geht aus dem Polizeibericht nicht hervor.

Falsche Zahlungsaufforderung nach Booking-Reservierung

Ebenfalls am Donnerstag erstattete eine Frau im Eupener Polizeikommissariat Anzeige wegen eines mutmaßlichen Online-Betrugs. Sie hatte über das Buchungsportal Booking.com ein Zimmer in einer Jugendherberge reserviert. Anschließend erhielt sie mehrere WhatsApp-Nachrichten, in denen sie aufgefordert wurde, ihre Unterkunft im Voraus zu bezahlen.

Da die Nachrichten konkrete Angaben zu ihrer tatsächlichen Buchung enthielten, schöpfte die Frau zunächst keinen Verdacht und überwies den geforderten Betrag auf das angegebene Konto.

Erst im Nachhinein kam ihr die Angelegenheit verdächtig vor. Sie kontaktierte das Buchungsportal und erfuhr dort nach eigenen Angaben, dass es gehackt worden sei und die Zahlungsaufforderungen nicht von Booking.com stammten. Wie viel Geld die Frau überwiesen hat, geht aus dem Polizeibericht nicht hervor.

Betrunkener Fahrer sorgt in Lontzen für Ärger

Ein weiterer Einsatz führte die Polizeizone Weser-Göhl am späten Donnerstagabend nach Lontzen. Gegen 23.32 Uhr fiel einer Streife auf der Neutralstraße ein Autofahrer auf, der in starken Schlangenlinien unterwegs war.

Die Beamten hielten den Wagen an und stellten fest, dass der Mann stark alkoholisiert war. Während der Kontrolle schlug er wiederholt auf sein eigenes Auto ein und beschädigte Gegenstände im Fahrzeuginneren. Ein Alkoholtest fiel positiv aus, woraufhin die Polizei seinen Führerschein einzog.

Damit war der Vorfall allerdings noch nicht beendet. Wenig später bemerkten die Beamten, dass der Wagen nicht mehr am ursprünglichen Kontrollort stand. Sie entdeckten ihn einige Hundert Meter weiter auf der Neutralstraße.

Der Fahrer befand sich neben dem Fahrzeug und zeigte den Polizisten den Mittelfinger. Auf Nachfrage behauptete er, ein Freund habe das Auto an den neuen Standort gebracht. Den Namen dieses angeblichen Freundes konnte er allerdings nicht nennen.

Schließlich ließ sich der Mann von seinem Sohn abholen. Die Polizei erstellte die entsprechenden Protokolle. Ob der Mann den Wagen nach der ersten Kontrolle selbst bewegt hatte, ist nicht geklärt. (red/calü)

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