Die Studenten in der Französischen Gemeinschaft protestieren bereits seit längerer Zeit gegen Kürzungen im Bildungsbereich. Am 17. November, dem Internationalen Studententag, ist eine weitere Mobilisierung geplant. Das bestätigte die Föderation der frankophonen Studenten (FEF) gegenüber der Nachrichtenagentur Belga.
Nun erhalten die Studenten Rückendeckung aus der Arbeitswelt. Die sozialistische Gewerkschaft FGTB-Métal kündigte am Dienstag an, für den 17. November eine Streikankündigung einzureichen. Dadurch sollen Beschäftigte der Metallbranche, die sich mit den Studenten solidarisieren möchten, an den Protesten teilnehmen können.
Die Gewerkschaft kritisiert die Verschlechterung der Studienbedingungen und politische Entscheidungen, die den Zugang zu guter und bezahlbarer Bildung zunehmend erschwerten. Dabei gehe es nicht nur um die Situation an Schulen und Hochschulen, sondern auch um die berufliche Zukunft der jungen Generation. „Die Rechte der Arbeitnehmer von morgen beginnen heute“, erklärte die Gewerkschaft.
Viele junge Menschen müssten nach ihrem Abschluss mit weiteren Schwierigkeiten rechnen: unsicheren Arbeitsverhältnissen, befristeten Verträgen, niedrigen Einstiegsgehältern und steigenden Lebenshaltungskosten. Auch bezahlbarer Wohnraum werde zunehmend zum Problem. (belga/calü)

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