Besonders stark war der Rückgang bei Renovierungskrediten mit 17,6 Prozent. Für den Kauf einer Immobilie wurden 8,5 Prozent weniger Darlehen aufgenommen. Nur bei Neubauten stieg die Zahl der Kredite um vier Prozent.
Febelfin relativiert die Entwicklung: Zum Vergleich dient das starke Jahr 2025, in dem die Senkung der Registrierungsgebühren in der Wallonie auf drei Prozent das Kreditgeschäft angekurbelt hatte. Das dritte Quartal 2026 zähle weiter zu den besten dritten Quartalen des vergangenen Jahrzehnts, betonte Febelfin-Vertreter Ivo Van Bulck.
Zudem nahm die Zahl der Anträge auf neue Kredite nach drei Rückgängen in Folge wieder zu. Van Bulck wertet das als ermutigendes Signal für die kommenden Monate.
Unterdessen sind die Hypothekenzinsen weiter gestiegen. Nach Angaben der Belgischen Nationalbank lagen sie im August zwischen 3,53 und 4,69 Prozent. Acht von zehn Kreditnehmern entscheiden sich für einen festen Zinssatz oder eine Zinsbindung von mindestens zehn Jahren. 7,2 Prozent wählen einen variablen Zinssatz, der nur sinken kann. (belga/svm)

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