Londoner Oxford Street wird zur Fußgängerzone

<p>Der Abschnitt der Oxford Street zwischen der Orchard Street und der Great Portland Street wird für private Kraftfahrzeuge, Busse, Taxis, Mietwagen, Fahrräder, Roller und Fahrradrikschas gesperrt.</p>
Der Abschnitt der Oxford Street zwischen der Orchard Street und der Great Portland Street wird für private Kraftfahrzeuge, Busse, Taxis, Mietwagen, Fahrräder, Roller und Fahrradrikschas gesperrt. | Foto: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa

Die berühmte Londoner Einkaufsstraße Oxford Street wird ab heute teilweise zu einer Fußgängerzone. Zunächst sind laut der britischen BBC auf einem knapp einen Kilometer langen Teilstück zwischen der Orchard Street und der Great Portland Street keine Autos, Busse, Taxen und Fahrräder mehr erlaubt. Später soll die Strecke verlängert werden. Von dem Projekt erhofft sich die Stadt mehr Besucherinnen und Besucher, Arbeitsplätze und Wachstum.

Bislang galt von Montag bis Samstag bereits ein Fahrverbot zwischen 7 und 19 Uhr mit Ausnahmen für Busse und Taxis. Nun wird die erste Teilstrecke komplett für den Verkehr gesperrt. An mehreren Stellen sollen Fahrzeuge die neue Fußgängerzone kreuzen können. In der neuen Zone sollen laut der BBC bis zum Frühjahr 2027 mehr als 50 Bäume eingepflanzt sowie Stühle und Bänke aufgestellt werden.

Glanz hat nachgelassen – Bürgermeister läutet „neue Ära“ ein

„Das ist ein wahrhaft bedeutsamer Moment für die Hauptstadt“, sagte Londons Bürgermeister Sadiq Khan laut einer Mitteilung. Seit Jahrhunderten erfindet sich die Oxford Street laut dem Bürgermeister immer wieder neu und prägt die britische Kultur mit. Nun werde „eine neue Ära für die Straße“ eingeläutet.

Wie die Champs Élysée in Paris oder die Fifth Avenue in New York gehört die Oxford Street zu den bekanntesten Shoppingmeilen weltweit. Sie zählt täglich etwa 500.000 Besucher und Besucherinnen, zu Spitzenzeiten wie etwa zu Weihnachten auch mehr. Allerdings ist ihr Glanz inzwischen etwas verblichen: Einige Lokale stehen leer, in andere sind Billigshops und Souvenirläden eingezogen, die dem exklusiven Image schaden. Das soll sich mit dem rund 150 Millionen Pfund (178 Mio Euro) teuren Umbau ändern. (dpa/rt)

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