Sie befürchtet eine „Zweiklassenmedizin“. Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) hatte die Entscheidung mit finanziellen und medizinischen Bedenken begründet. Eine breite Erstattung ohne multidisziplinäre Betreuung sei nicht verantwortbar. „Ich verstehe die Haushaltszwänge des Ministers, der nicht alle Kosten erstatten kann, aber ich finde das bedauerlich“, erklärte Baso-Präsidentin Nathalie Esser. Sie befürchtet, dass sich finanziell schwächere Patienten die Behandlung nicht leisten können. Die niedrigste Dosis kostet rund 179 Euro monatlich. (belga/nico)

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