Meghan „bestürzt“: Schwere Vorwürfe gegen ihren Vater

<p>Meghan „bestürzt“: Schwere Vorwürfe gegen ihren Vater</p>

Schwere Vorwürfe gegen den Vater von Herzogin Meghan sorgen für Wirbel im Umfeld der britischen Royals. Der von seiner Tochter entfremdete Vater, Thomas Markle, soll in seinem früheren Haus auf den Philippinen eine große Menge kinderpornografischen Materials zurückgelassen haben, wie die britische Boulevardzeitung „The Sun“ unter Berufung auf dessen Sohn Thomas Markle Jr. berichtet. Markle wies die Vorwürfe einem Bericht der „Daily Mail“ zufolge zurück und bezeichnete sie als „kranke Lügen“. Ein Staatssekretär im philippinischen Justizministerium bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass eine Anzeige gegen den 82-Jährigen derzeit untersucht werde. Zuständig sei eine Taskforce gegen Menschenhandel und sexuellen Kindesmissbrauch im Internet in Cebu, sagte er. Inzwischen lebt Thomas Markle wieder in den USA. Auch dort sollen Ermittlungen eingeleitet worden sein. In einem Statement zeigt sich Meghan (45) „zutiefst bestürzt“ von den Berichten. Sie sei bereits 2018 von britischen Sicherheitsbehörden über „verstörende Vorwürfe“ gegen ihren Vater informiert worden, hieß es in einer Mitteilung der Frau von Prinz Harry (42). Ihre Gedanken seien „bei allen Kindern, denen möglicherweise Schaden zugefügt wurde“.

Meghan: Kinder sollten keinen Kontakt zu meinem Vater haben

Meghan erhielt die Informationen über ihren Vater nach eigenen Angaben von der Londoner Metropolitan Police und einer für den Schutz der Royals zuständigen Einheit. Ihr sei damals versichert worden, dass die darin enthaltenen Vorwürfe untersucht würden, teilte sie mit. Harry und Meghan hatten den Kontakt zu Thomas Markle 2018 nach bisherigen Angaben wegen dessen Nähe zu Boulevardmedien verloren. Zum Bruch war es kurz vor der Hochzeit gekommen, zu der er dann nicht erschien. Er war überführt worden, für Geld Paparazzi-Fotos inszeniert zu haben. Markle gab damals an, er habe aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Hochzeit teilnehmen können. Eigentlich war vorgesehen gewesen, dass er seine Tochter zum Altar führen soll. Diese Aufgabe übernahm schließlich ihr Schwiegervater König Charles, damals noch Thronfolger. Die Mitteilung Meghans legt nun nahe, dass der eigentliche Grund für das Zerwürfnis in den Vorwürfen gegen Meghans Vater liegt. Darin erklärt sie: „Ich hoffe, dass nun verständlich wird, dass - trotz der Verzerrungen durch einige Medienberichte im Laufe der Jahre - jede Distanz zu meinem Vater und meine Entscheidung, ihm den Kontakt zu unseren Kindern zu verweigern, nur einem Grund diente: sie zu schützen.“

Halbbruder zeigte Vater an.

Gefunden wurden die Darstellungen laut der „Sun“ von Meghans Halbbruder Thomas Markle Jr. Er gibt an, Kontakt zur Polizei auf den Philippinen aufgenommen zu haben, nachdem er in dem Haus entsprechende Bilder und Videos gefunden habe. Zudem habe er seine Funde im Juli den Behörden in den USA gemeldet. „Als ich dieses Material fand, war ich entsetzt. Mir blieb keine andere Wahl, als meinen Vater anzuzeigen“, sagte er der „Sun“. Er habe sich stets um seinen schwer kranken Vater gekümmert, wolle nun aber „nie wieder“ mit ihm sprechen - außer, er müsse vor Gericht gegen ihn aussagen. Markle war 2025 auf den Philippinen operiert worden. Meghan wandte sich daraufhin mit einem Brief an ihren kranken Vater. Die Nachricht der Kontaktaufnahme sorgte im Vereinigten Königreich für Aufsehen. Die nun vorgebrachten Vorwürfe bezeichnete Meghan als „abscheulicher als man sich je vorstellen konnte“. Sie hoffe, „dass der Gerechtigkeit vollständig Genüge getan wird und die Sicherheit und der Schutz unschuldiger Kinder die Priorität bleibt“. Meghans Vater sprach der „Daily Mail“ zufolge von „kranken Lügen“. „Ich bin schockiert und verletzt und sehr bestürzt darüber, dass mein Sohn diese Anschuldigungen gegen mich erhebt“, sagte er. „Ich könnte niemals das tun, was mir vorgeworfen wird.“ (dpa/sc)

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