DG stärkt kulturelle Zusammenarbeit in der Großregion

<p>Die Kulturverantwortlichen der Großregion zogen am Donnerstag in Namur Bilanz über zwei Jahre belgischen Vorsitz. Mit dabei war auch DG-Kulturminister Gregor Freches (PFF, Vierter von rechts).</p>
Die Kulturverantwortlichen der Großregion zogen am Donnerstag in Namur Bilanz über zwei Jahre belgischen Vorsitz. Mit dabei war auch DG-Kulturminister Gregor Freches (PFF, Vierter von rechts). | Foto: Kabinett Freches

Im Mittelpunkt standen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Vernetzung von Kulturschaffenden, wie das Kabinett Freches mitteilte. Gemeinsam mit der Französischen Gemeinschaft hatte die DG in den letzten zwei Jahren den Vorsitz der Arbeitsgruppe Kultur inne.

Ziel war es, den Austausch zwischen Künstlern, Kultureinrichtungen und wissenschaftlichen Institutionen in den verschiedenen Teilgebieten der Großregion zu stärken. Zu den konkreten Ergebnissen zählt eine interaktive Online-Karte, die Kulturstätten in der Großregion erfasst. Sie soll nicht nur Bürgern einen Überblick über das kulturelle Angebot geben, sondern auch Kulturschaffenden die Suche nach möglichen Kooperationspartnern erleichtern. Ein weiteres Projekt ist den Angaben zufolge der Aufbau eines grenzüberschreitenden Netzwerks für Künstlerresidenzen. Koordiniert wird die Initiative vom Comptoir des Ressources Créatives in Lüttich und von KultKom in Eupen, gemeinsam mit Einrichtungen aus den Partnerregionen. Künstler sollen dadurch leichter in anderen Regionen arbeiten und Kontakte knüpfen können. Ein Schwerpunkt des belgischen Vorsitzes lag zudem auf persönlichen Begegnungen. So fanden 2025 erstmals die Tage der kulturellen Zusammenarbeit der Großregion in St.Vith statt. Die diesjährige Ausgabe wurde am Mittwoch und Donnerstag in Namur organisiert. Dort tauschten sich Kulturschaffende, Vertreter von Institutionen und politische Entscheidungsträger über gemeinsame Projekte aus.

Mit dem Ende des belgischen Vorsitzes übernimmt Luxemburg die Leitung der Arbeitsgruppe Kultur. Die Deutschsprachige und die Französische Gemeinschaft wollen die in den vergangenen zwei Jahren aufgebauten Netzwerke gemeinsam mit ihren Partnern weiterentwickeln. (red/sc)

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