Ski-Weltcup in Sölden: Belgier Sam Maes peilt den Durchbruch an

<p>Sam Maes</p>
Sam Maes | Foto: belga

In der vergangenen Saison hatte Maes mit zwei sechsten Plätzen bei den Weltcup-Riesenslaloms in Schladming (Österreich) und Hafjell (Norwegen) auf sich aufmerksam gemacht. Die Olympischen Winterspiele in Italien, bereits seine dritten, verliefen dagegen enttäuschend. Nun will er seine Leistungen bestätigen und endgültig zu den besten Riesenslalomfahrern der Welt aufschließen.

„Ich fühle mich bereit, den nächsten Schritt in Richtung Weltspitze zu machen“, erklärt Maes. „Jedes Jahr mache ich die nötigen Fortschritte. In dieser Saison geht es darum, den Durchbruch zu schaffen.“

Dabei kommt ihm seine Platzierung unter den besten 15 der Weltrangliste zugute. Dadurch darf der Belgier künftig mit einer günstigeren Startnummer ins Rennen gehen. „Dank dieser besseren Ausgangsposition kann ich von besseren Pistenbedingungen profitieren als bisher. Das macht häufig den Unterschied zwischen einem Platz unter den besten Zehn und einer Spitzenplatzierung aus“, erläutert Maes.

Ein besonderes Augenmerk richtet der 28-Jährige auf die Weltmeisterschaften im Februar im schweizerischen Crans-Montana. „Mein Ziel ist es, zur absoluten Weltspitze zu gehören. Dafür muss man bei jedem Weltcuprennen kämpfen, um sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die WM zu sichern“, betont Maes. Mit seiner Vorbereitung zeigt er sich zufrieden: „Ich bin sehr zufrieden mit unserem Sommertraining in Neuseeland, meinem Material sowie meiner körperlichen und mentalen Verfassung.“

Zusätzlichen Rückenwind verspricht sich der Belgier von einer neuen Trainingspartnerschaft. Dank seines Trainers Paul Epstein kann Maes inzwischen gemeinsam mit der US-amerikanischen Nationalmannschaft trainieren. (mn/belga)

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