Sehr geehrter Herr Ritzen, da Sie es sich erlauben, mich direkt in der Öffentlichkeit anzusprechen und meine Beweggründe in Frage zu stellen, erlaube ich mir, Ihnen auch öffentlich zu antworten. Wenn Sie kein Mitglied des Calaminia Motoclubs sein sollten, lade ich Sie ein, einmal die Internetseite des Clubs zu besuchen und die verschiedenen Interviews von Herrn Bölting zu lesen, inklusive der im Motocross-Magazin vom August erschienenen.
Daraus geht klar hervor, dass eine permanente Rennstrecke beziehungsweise Trainingsstrecke angestrebt wird und eine solche von der Gemeinde Lontzen ja nun noch nicht offiziell ausgeschlossen wurde. Und selbst wenn nur ein Rennen pro Jahr stattfinden würde, was schon eine unannehmbar hohe Gefahr für die Natur und eine Belastung der Bewohner darstellen würde, kann dies noch schlimmer kommen und zu einer definitiven Rennstrecke führen, wie kürzlich in Lierneux erlebt, wo eine Erlaubnis 2 für 20 Jahre (jährliches Rennen) in eine Erlaubnis 1 (Trainingsstrecke) umgewandelt wurde – gegen den Willen der Anrainer.
Meine Befürchtungen nun als Intoleranz darzustellen, empfinde ich entsprechend als äußerst unpassend. Aber bitte, wenn Sie Motocross-Veranstaltungen so positiv sehen, werden Sie bestimmt die Einwohner Raerens davon überzeugen können, zukünftige Rennen dort abzuhalten und so die Anrainer mal etwas „Neues“ erleben zu lassen. Und in der Tat, „nicht jede Veränderung ist eine Verschlechterung“, in diesem Falle aber schon.
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