Premierminister Bart De Wever (N-VA) ändert den Kurs in den festgefahrenen Haushaltsverhandlungen. Er will bis Ende Oktober nicht mehr vorrangig nach einem Paket zur Konsolidierung von zehn Milliarden Euro bis 2029 zu suchen, sondern stattdessen zunächst den Haushalt für das kommende Jahr verabschieden, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten. Der veränderte Ansatz soll die Verhandlungen erleichtern und schneller zu einer Einigung führen. Für den Haushalt 2027 könnte die Mehrwertsteuerreform zunächst vom Tisch bleiben. Damit käme De Wever der MR entgegen, die eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ablehnt – und womöglich leichter für eine Zustimmung zu gewinnen wäre.
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