Aussagen vom Verbands-CEO Vincent Mannaert

Dass der Belgische Fußballverband sich deutlich vom FIFA-Präsidenten Infantino distanziert, finde ich total in Ordnung. Ich hoffe auch, dass dieser bei der nächsten Wahl genau so durchfällt wie sein amerikanischer „Blutsbruder“ Donald. Ich möchte aber auch nicht näher darauf eingehen und über ein anderes Thema meine Meinung äußern. Nämlich über das Thema: Thibaut Courtois.

Vorweg möchte ich erwähnen, dass ich schon immer ein großer Fan von ihm gewesen bin. Bis – ja, bis mich seine negativen Auftritte in den letzten Jahren umgestimmt haben. Da wäre z.B. die Sache um die Kapitänsbinde. Aber auch sein Bocken und seine Abreise habe ich damals nicht verstanden. So reagiert kein Sportsmann, besonders nicht, wenn er Kapitän sein möchte.

Dann seine zweifelhafte Verletzung bei der Weltmeisterschaft gegen Spanien, war das o.k.? Für Real Madrid war er nicht mehr verletzt. Die neueste Affäre ist doch jetzt bei der Nations League passiert. Da fand er es gar nicht für nötig, überhaupt zu spielen, da er angeblich auf seinen Körper gehört hat.

Es sollte doch für jeden Spieler eine Ehre sein, in der Nationalmannschaft zu spielen; egal gegen welchen Gegner auch immer. Auch wäre es sicherlich ein Novum, wenn ab jetzt jeder Spieler selbst entscheiden könnte, welche Spiele und gegen welchen Gegner er gerne spielen möchte.

Am schlimmsten wäre es aber auch in meinen Augen, wenn das so kommen würde, dass das eine schallende Ohrfeige für unsere jungen Torhüter wäre, wobei ich ganz besonders den jungen Senne Lammens erwähnen möchte, der mich bei seinen Einsätzen hundertprozentig überzeugt hat.

Ich verstehe Mark Van Bommel, dass er die Entscheidung von Courtois respektiert, ziehe aber auch meinen Hut vor seiner Aussage: „Aber anschließend entscheide ich, ob ich dich in Zukunft wieder nominiere oder nicht“.

Bleibt mir nur noch die Hoffnung, dass er sein Wort hält und er nicht aus irgendeiner Ecke überstimmt wird!

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