Begleitet wird das Königspaar unter anderem von Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke (Les Engagés), der flämischen Ministerin Cieltje Van Achter (N-VA), dem Brüsseler Ministerpräsidenten Boris Dilliès (MR) und der wallonischen Landwirtschaftsministerin Anne-Catherine Dalcq (MR). Der insgesamt 110-köpfigen Delegation gehören außerdem rund 20 Unternehmenschefs und elf Vertreter aus dem Hochschulbereich an.
Für Philippe ist Kasachstan kein unbekanntes Terrain. Bereits als Kronprinz besuchte er das Land dreimal. 2002 und 2009 war er am Weltraumbahnhof Baikonur, um die Starts des belgischen Astronauten Frank De Winne zur Internationalen Raumstation ISS zu verfolgen. 2010 leitete er eine Wirtschaftsmission nach Kasachstan.
Wirtschaftliche Zusammenarbeit im Mittelpunkt
Neben Astana wird das Königspaar auch Almaty, die größte Stadt des Landes, besuchen. Während der Reise findet zudem die vierte Ausgabe des „Business Council“ statt, bei der insbesondere Logistik und Landwirtschaft im Fokus stehen.
Ein weiteres Thema ist der transkaspische Transportkorridor, eine wichtige Handelsroute zwischen Europa und Asien, die Russland umgeht. Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine hat diese Verbindung erheblich an Bedeutung gewonnen.
Kasachstan ist eine Präsidialrepublik, wird jedoch seit seiner Unabhängigkeit von der Sowjetunion im Jahr 1991 weitgehend autoritär regiert. Nach Einschätzung unabhängiger Beobachter hat Präsident Tokajew seine Macht durch die in diesem Jahr verabschiedete neue Verfassung weiter ausgebaut. (belga/rt)

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