Rabenschwarzer Tag am Stockbergerweg: KTSV Eupen geht gegen Aalsmeer unter

<p>Hugo Rodados Eupener verloren gegen Aalsmeer.</p>
Hugo Rodados Eupener verloren gegen Aalsmeer. | Foto: Bernd Rosskamp

Nach dem Überraschungssieg vergangener Woche gegen Volendam (28:24) stand für die KTSV Eupen der nächste Hochkaräter der Super Handball League auf dem Programm. Das starbesetzte Aalsmeer um den Toptorschützen der vergangenen Saison, Donny Vink, und dem Ex-Eupener Lou Peters reiste als klarer Favorit zum Stockbergerweg. Trotzdem waren es die Weserstädter, die durch Geoffrey Lahonda den ersten Treffer des Abends erzielten. Nach zwei vergebenen Angriffen drehten die Nordholländer den Spieß jedoch um (1:3).

Eupen 22:36 Aalsmeer

Die KTSV fand im Angriffspiel nur wenige Lösungen. Auch Gästetorhüter Bart Lambregts war in der Anfangsphase gut aufgelegt, und Thomas Cauwenberghs sah sich zur Auszeit gezwungen (2:6, 11.). Der KTSV-Trainer brachte Debütant Joris Giroud für Kjeld Dekker. Der Franzose zeigte direkt, weshalb er im Sommer nach Eupen gelotst wurde und verkürzte schnell und sehenswert auf 4:6. Aalsmeer ließ sich nicht beirren und profitierte skrupellos von jeder Eupener Ungenauigkeit.

Der Tabellenfünfte setzte sich in kürzester Zeit komfortabel ab (6:13, 21.). Der eingewechselte Matteo Brüll traf bei seiner ersten Aktion zum 7:13. Cauwenberghs stellte weiter um: Die offensive 3:3-Deckung war gegen Aalsmeer nicht das richtige Mittel, und Eupen setzte auf eine konventionellere Abwehr. Zudem kam Max Schunck für den glücklosen Youri Denert ins Tor. Auch von doppelter Überzahl profitierten die Weserstädter nicht. Stattdessen erhöhten die Gäste auf zehn Tore (8:18, 26.). Immerhin verkürzte die KTSV zur Halbzeit auf 11:19.

Max Schunck startete den zweiten Durchgang mit vier wichtigen Paraden. Seine Mitspieler feierten vor dem gegnerischen Tor aber nur selten Erfolgserlebnisse – Aalsmeer verteidigte wie ein Bollwerk. Die Gäste bauten ihren Vorsprung Stück für Stück aus (14:27, 47.) Spätestens jetzt war die Messe gelesen. Brüll erzielte in letzter Sekunde den Treffer zum 22:36 aus sieben Metern.

<p>Eynattens Pokalreise geht weiter.</p>
Eynattens Pokalreise geht weiter. | Foto: privat

Eupen 27:33 Sprimont (D)

Die Damenmannschaft der KTSV Eupen musste sich bereits im Nachmittag mit 27:33 geschlagen geben. Im Provinzduell gegen Sprimont machten der Sieben von Marco Demonthy enorm viele technische Fehler und Ballverluste einen Strich durch die Rechnung. Céline Clermont und Co. wussten diese zu nutzen. Kommende Woche steht das nächste Derby an, wenn die Weserstädterinnen zum Tabellenletzten aus Beyne reisen (Sa., 18 Uhr).

Kraainem 21:36 Eynatten (H)

Beim HC Eynatten-Raeren gab es derweil mehr zu jubeln. Das Pokalspiel in Kraainem gewannen die Ostbelgier klar mit 36:21 – und das, obwohl die Sieben von Bartosz Kedziora vor zwei Wochen gegen Kraainem in der 1. Division ihre erste Saisonniederlage kassiert hatte. (ta/tf)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment