Bislang richtet sich der Fun Park vor allem an Schulen, Unternehmen und Gruppen, die ihren Besuch im Voraus buchen. Künftig soll das Gelände auch samstags, sonntags, mittwochnachmittags und während eines Großteils der Schulferien regulär geöffnet sein. Wichtigste Neuerung ist eine sogenannte Tubing-Bahn. Dabei fahren die Besucher auf speziellen Reifen eine angelegte Strecke hinunter. Seitliche Schutzvorrichtungen sollen die Bahn absichern. „Das Ziel ist, die Strecke in die Umgebung des Parks zu integrieren“, erklärt Philippe Kornwolf, einer der beiden Betreiber gegenüber der frankophonen Zeitung.
Daneben sollen Container aufgestellt werden, in denen unter anderem eine Cafeteria, Sanitäranlagen und ein Schutzraum bei schlechtem Wetter untergebracht werden. Die Container sollen mit Holz verkleidet werden. Vorgesehen sind zudem eine Terrasse vor dem Gebäude und eine weitere auf dem Dach. Damit könnte sich der Fun Park zugleich von der Cafeteria des Ski Clubs unabhängiger machen, die außerhalb der Wintersaison als Festsaal genutzt wird.
Auch das Freizeitangebot soll wachsen. Bereits vorhanden sind unter anderem Mountain Karts, Free-Jump und Archery Tag. Die Wasserrutsche „Ventriglisse“ soll im kommenden Jahr wieder vollständig in Betrieb genommen werden. Hinzukommen soll eine Disc-Golf-Anlage, zudem wird über einen kleinen Kletterparcours nachgedacht. Für Familien und Geburtstagsfeiern sind Kombipakete mit mehreren Aktivitäten vorgesehen. Trotz der Erweiterung wollen die Betreiber nach eigenen Angaben keinen großen Freizeitpark schaffen. „Unser Ziel ist Slow Tourism, also Tourismus mit Respekt vor Natur, Umwelt und Anwohnern. Wir wollen nicht jeden Tag 3.000 Menschen hier haben“, betont Philippe Kornwolf. Vielmehr solle sich die Besucherzahl gleichmäßiger verteilen und der Standort schrittweise wachsen.
Die bisherigen Investitionen wurden überwiegend aus eigenen Mitteln finanziert, so die Verantwortlichen. Für die nun geplante Erweiterung soll ein Kredit aufgenommen werden. „Wir wachsen Stück für Stück. Wir versuchen, vernünftig zu bleiben und es nicht zu übertreiben“, sagt Philippe Kornwolf. Mit der Zustimmung des Gemeinderats ist eine erste Hürde genommen. Bevor die Arbeiten beginnen können, muss für das Projekt jedoch noch die Baugenehmigung erteilt werden. (jj)

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