Beichler bringt Erfahrung aus mehreren europäischen Ligen mit. Als Spieler stand er unter anderem für Sturm Graz, Hertha BSC und den FC St. Gallen auf dem Platz. Für die österreichische Nationalmannschaft absolvierte er fünf Länderspiele.
Seine Trainerlaufbahn führte ihn nach Salzburg. Dort übernahm er zunächst den FC Liefering, das Farmteam von Red Bull Salzburg, ehe er im vergangenen Februar zum Cheftrainer von Red Bull Salzburg aufstieg.
In Kortrijk tritt Beichler die Nachfolge von Michiel Jonckheere an. Dieser musste am 14. September nach einer 0:3-Niederlage bei La Louvière gehen. Anschließend hatte Christophe Lepoint die Mannschaft interimsweise übernommen.
Für Beichler wartet beim belgischen Erstliga-Rückkehrer einiges an Arbeit. Kortrijk steht mit lediglich drei Punkten auf Rang 16. Auch Cercle Brügge auf Platz 17 und Schlusslicht KV Mechelen haben bislang drei Zähler gesammelt. Am Samstag (20.45 Uhr) steht für Kortrijk das Auswärtsspiel beim KRC Genk an.
„Ich bin besonders glücklich, hier zu sein. Es ist ein Verein mit einer reichen Geschichte, einer starken Identität und einem enormen Potenzial“, wird Beichler in der Mitteilung des Vereins zitiert.
Sportdirektor Nils Vanneste sieht im Österreicher den passenden Mann für die Aufgabe. „Daniel passt perfekt zu unseren Ambitionen und zu dem Spielstil, den wir umsetzen wollen“, erklärte er. Beichler sei „leidenschaftlich“ und verfüge über „eine klare Vision“.
Im Sommer habe der Verein bereits viel in den Betreuerstab investiert. „Mit Daniel holen wir nun einen Trainer, der auf diesen Grundlagen aufbauen und sie in Ergebnisse umsetzen kann“, so Vanneste weiter.
Gleichzeitig bedankte sich der Sportdirektor bei Interimstrainer Christophe Lepoint für dessen Arbeit in den vergangenen Wochen. Lepoint bleibt Kortrijk erhalten und wird seine bisherige Aufgabe im Trainerstab fortsetzen. (belga/calü)

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