Die Gedenkfeier wurde vom US-Botschafter in Belgien, Bill White, geleitet. Neben König Philippe nahmen auch Premierminister Bart De Wever und Verteidigungsminister Theo Francken (beide N-VA) teil.
Mit Frank Stella, Russell Sattazahn und Truman Christian waren zudem drei amerikanische Veteranen des Zweiten Weltkriegs angereist. US-Botschafter White wandte sich besonders an die anwesenden Schüler. Sie seien die Zukunft, sagte er mit Blick auf die Gräber der gefallenen Soldaten, die ihr Leben für die Freiheit gegeben hätten.

Auch König Philippe erinnerte an die besondere Symbolkraft des Ortes. „Der Anblick dieser Tausenden Gräber, aufgereiht wie eine Armee, die bereit ist, in die Schlacht zu ziehen, erfüllt uns mit Bewunderung und unendlicher Dankbarkeit. Diese Soldaten haben ihr Leben für uns gegeben“, sagte der König. Die drei anwesenden Veteranen würdigte er als „lebende Zeugen“ der Ereignisse vor mehr als 80 Jahren. Der König erinnerte zugleich an die Bedeutung von Demokratie und gemeinsamer Erinnerung sowie an den Beitrag der USA zu Frieden und Wohlstand in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach den Ansprachen gedachten Veteranen und Ehrengäste am Grab von Edwin Earl Steward, dem Schwager des Veteranen Frank Stella, sowie an den Gräbern der Brüder Glenn, Robert und James Tester der Kriegstoten. „Unsere gemeinsame Zukunft wird von unserer Fähigkeit abhängen, gemeinsam für eine menschlichere und gerechtere Welt zu arbeiten“, sagte König Philippe zum Abschluss. (sc)

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