Damit bleibt die Grundlage für die Auszahlung von Provinzzuschüssen auch im laufenden Jahr 2026 bestehen. Das teilt das Kabinett von Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) mit. Das Abkommen war am 1. Oktober 2021 für die Jahre 2021 bis 2024 unterzeichnet worden. Nachdem es bereits für das Jahr 2025 verlängert worden war, haben sich die DG-Regierung und das Provinzkollegium im Rahmen einer Arbeitssitzung darauf verständigt, das Abkommen auch 2026 fortzuführen.
„Die im Rahmen des Abkommens mit der Provinz ausgehandelten Finanzmittel kommen unmittelbar Einrichtungen und Projekten in Ostbelgien zugute. Die Verlängerung des Abkommens stellt sicher, dass diese Unterstützung in diesem Jahr verlässlich weitergeführt werden kann, auch und gerade in einer Phase, in der über die künftige Verteilung von Zuständigkeiten gesprochen wird“, wird Ministerpräsident Oliver Paasch in der Mitteilung zitiert. Die Grundlage dafür bilde ein 2022 von der DG-Regierung verabschiedetes Konzept zur Auszahlung der von der Provinz Lüttich bereitgestellten Dotation. Die Mittel werden in zwei Kategorien vergeben: als strukturelle Zuschüsse sowie als einmalige Projektmittel für besondere Vorhaben. Gefördert werden können Einrichtungen aus den Bereichen Unterricht und Ausbildung, Kultur, Jugend, Soziales, Sport, Gesundheit, Medien, Senioren und Tourismus. Einrichtungen, die einen strukturellen Förderbedarf geltend machen möchten, können ihren begründeten Antrag ebenso wie Anträge für einmalige Projekte bis zum 15. November über die vorgesehenen Verfahren einreichen. (red/sc)
Weitere Infos gibt es dazu zeitnah auf ostbelgienlive.be.

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