Zwischen dem 14. und 20. September wandten sich 18 Familien auf der Suche nach einer Unterkunft an den humanitären Hub. In der darauffolgenden Woche waren es weitere 18 Familien mit insgesamt 32 Kindern. Zwölf davon waren jünger als sechs Jahre, darunter vier Babys.
Belrefugees, Cuistots solidaires, Ärzte der Welt, Ärzte ohne Grenzen und Samusocial berichten von Eltern, die nicht wüssten, wo sie ihre Kinder nachts unterbringen könnten. Gleichzeitig bemühten sich die Mitarbeiter der Hilfsorganisationen vergeblich um freie Plätze.
Cuistots solidaires finanzierte bislang mithilfe von Spenden Hotelübernachtungen als letzte Notlösung. Wegen der steigenden Nachfrage und begrenzter finanzieller Mittel muss die Organisation dieses Angebot nun einstellen.
Die Hilfsorganisationen fordern die Behörden auf, dringend Unterkünfte für Familien mit Kindern und besonders gefährdete Menschen bereitzustellen. Zugleich verlangen sie langfristige Lösungen und zusätzliche geeignete Unterbringungsmöglichkeiten.
Mit Blick auf den nahenden Winter dürften Familien den humanitären Hub nicht verlassen müssen, ohne zu wissen, wo sie die Nacht verbringen können, betonen die Organisationen. (belga/rt)

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