Während die 21,8 Kilometer lange Strecke einiges an Kondition verlangt, bietet die 10,5-Kilometer-Runde eine kompaktere Alternative. Die 3,5 Kilometer lange Strecke ist kinderwagengerecht und damit besonders für Familien geeignet. Die Touren führen durch die herbstliche Landschaft, vorbei an Fichten- und Buchenwäldern und immer wieder zu weiten Aussichten über die ostbelgische Eifel. „Es lohnt sich unterwegs wirklich, einfach einmal stehen zu bleiben und sich umzudrehen“, empfehlen Claudine Lorenzen und Hansi Krings. „An verschiedenen Stellen eröffnen sich herrliche Fernblicke, die man beim Wandern sonst vielleicht einfach übersieht.“ Die Startzeiten richten sich nach der jeweiligen Distanz. Wer die 21,8 Kilometer absolvieren möchte, muss spätestens um 12 Uhr aufbrechen. Für die 10,5-Kilometer-Runde kann bis 14 Uhr gestartet werden, für die kurze Strecke bis 15 Uhr.
Ganz ohne Vorbereitung sollte man zumindest die beiden längeren Runden nicht angehen. „Die Strecken sind durchaus anspruchsvoll. Angemessenes Schuhwerk ist deshalb wichtig“, weisen die Organisatoren hin. Unterwegs werden verschiedene Verpflegungspunkte eingerichtet, an denen sich die Teilnehmer mit kleinen Snacks und Getränken versorgen können. Auch am Start- und Zielpunkt im Dorfsaal Lascheid ist für das leibliche Wohl gesorgt: Belegte Brötchen, Kuchen und Leckeres vom Grill stehen auf dem Programm.
Am Nachmittag übernimmt ab 15 Uhr der Kgl. MV „Burgecho“ Reuland-Lascheid den musikalischen Part des Jubiläumstages. Nach und nach soll sich der Dorfsaal damit zum Treffpunkt der zurückkehrenden Wanderer entwickeln. „Uns ist wichtig, dass nicht nur die Wanderer kommen“, betonen Claudine Lorenzen und Hansi Krings. „Auch wer einfach aus Sympathie zum Verkehrsverein vorbeischauen und ein paar gesellige Stunden verbringen möchte, ist herzlich willkommen.“
Was 1951 begann, prägt das Ourtal bis heute.
Damit passt der Jubiläumstag ziemlich genau zu jener Idee, die den Verein seit 1951 begleitet. Der VVRO war nie ausschließlich für Touristen da. Spielplätze, Ruhebänke, Dorfverschönerung, Kulturerbe, Seniorenfahrten oder Feste kamen ebenso der eigenen Bevölkerung zugute. Vor 75 Jahren machten sich einige Menschen daran, eine wirtschaftlich schwache Grenzregion touristisch zu erschließen. Sie warben um Gäste, setzten sich für bessere Straßen ein, bauten Wanderwege auf und machten das Ourtal über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt.

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren