Grund dafür sind die Wetterprognosen für die kommenden Tage. Steigende Temperaturen, auffrischender Wind und ausbleibender Regen könnten das Brandrisiko ab Montag deutlich erhöhen. Gleichzeitig hält die Trockenheit in den betroffenen Provinzen weiter an.
In Wäldern sowie an deren Rändern ist es deshalb verboten, Feuer zu entzünden oder zu rauchen. Auch sogenannte Himmelslaternen sind strikt untersagt.
Grillen bleibt außerhalb der betroffenen Waldgebiete grundsätzlich erlaubt, allerdings unter Auflagen: Der Grill muss ständig von einem Erwachsenen beaufsichtigt werden und ausreichend Abstand zu trockener Vegetation haben. Außerdem muss eine Möglichkeit zum Löschen eines möglichen Feuers unmittelbar zur Verfügung stehen.
Unterschiedliche Regeln gelten für Feuerwerk. In Wallonisch-Brabant und der Provinz Namur kann es weiterhin gezündet werden, sofern der jeweilige Bürgermeister nach einer Risikoanalyse seine Genehmigung erteilt. In der Provinz Luxemburg ist Feuerwerk dagegen vollständig verboten.
In Namur und Wallonisch-Brabant sind die Maßnahmen bereits seit Freitag in Kraft und gelten zunächst bis zum 1. Oktober. In der Provinz Luxemburg treten sie am Montag in Kraft. Auch dort gelten sie vorerst bis zum 1. Oktober. Anschließend soll die Lage in allen drei Provinzen neu bewertet werden. (belga/calü)

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