Dabei handelt es sich um das Hauptquartier der belgischen Verteidigung in Brüssel, die Luftwaffenstützpunkte Kleine-Brogel und Florennes, den Marinestützpunkt Zeebrügge, das Nato-Hauptquartier in Brüssel sowie das Nato-Kommandozentrum Shape in Mons.
Zwei Drittel mit öffentlichem Profil
Von den Militärangehörigen, die „De Morgen“ an diesen sechs Standorten ausfindig machte, verfügten zwei Drittel über ein öffentliches Strava-Profil. Andere Nutzer können dort zumindest Vor- und Nachnamen, Profilfoto und Biografie einsehen. Häufig sind auch Wohnort und Nationalität sowie die Zahl der Follower sichtbar.
Mit der US-amerikanischen Sport-App können Nutzer ihre Trainingseinheiten aufzeichnen und geografisch erfassen. Strava bietet zudem sogenannte „Segmente“ an. Dabei werden Nutzer auf bestimmten Streckenabschnitten in Ranglisten geführt. Solche Segmente befinden sich laut „De Morgen“ auch auf gesicherten Geländen der belgischen Armee und der Nato.
Die belgische Verteidigung hatte bereits 2018 die Regeln für die Nutzung privater Smartphones durch Militärangehörige verschärft. (belga/rt)

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