Die Strecke und das vorhergesagte Wetter hatten bereits vor dem Start auf eine Sprintentscheidung hingedeutet. Für Merlier sah es kurz vor dem Ziel allerdings nicht nach einem Sieg aus. Vor einer Schikane ließ er seinen Anfahrer Bert Van Lerberghe etwas zu weit davonziehen und wurde anschließend von mehreren Fahrern überholt. „Ich war viel zu weit hinten, um noch richtig sprinten zu können“, erklärte Merlier. Er orientierte sich zunächst an Arnaud De Lie, merkte jedoch schnell, dass ihn dessen Hinterrad nicht nach vorn bringen würde. Dann öffnete sich auf der rechten Seite eine Lücke. „Ich habe mich hineingezwängt und sofort alles gegeben“, schilderte Merlier die entscheidende Szene. Am Ende lag er knapp eine Radlänge vor Aniolkowski. Neben etwas Glück im Finale hob der Sieger die Arbeit seiner Mannschaft hervor. (kupo/belga)

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