Access-i bewertet nicht pauschal, ob ein Gebäude barrierefrei ist. Stattdessen werden die Bedingungen vor Ort mit Blick auf unterschiedliche Bedürfnisse untersucht, darunter Mobilitäts-, Seh- und Hörbeeinträchtigungen. Die öffentlich zugänglichen Ergebnisse zeigen sowohl Stärken als auch mögliche Hindernisse auf. „Wer ein Museum besuchen möchte, sollte vorher wissen können, was ihn dort erwartet. Access-i gibt konkrete Informationen statt allgemeiner Versprechen. So können Menschen selbst entscheiden, ob und wie sie ihren Besuch planen“, erklärt Gregor Freches.
IKOB und das Museum Vieille Montagne bringen dabei unterschiedliche Voraussetzungen mit: Während das Eupener Museum in einem ehemaligen Industriegebäude untergebracht ist, befindet sich das Museum Vieille Montagne in einem historischen Gebäude in Kelmis. Die Zertifizierung soll nicht nur Besuchern bei der Planung helfen, sondern den Einrichtungen auch aufzeigen, wo Verbesserungen möglich sind.
„Barrierefreiheit beginnt mit verlässlicher Information, darf dort aber nicht enden. Wer genau weiß, wo Hindernisse bestehen, kann auch gezielter daran arbeiten“, so Freches abschließend. (red/nico)

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