Union Saint-Gilloise bleibt in der Jupiler Pro League in Topform: Bei Antwerp siegten die Brüsseler am Sonntag mit 2:0 und feierten den fünften Ligasieg in Folge. Biondić brachte die Gäste nach der Pause per Volley in Führung (51.). Nach der Gelb-Roten Karte gegen Deuff (70.) nutzte Union die Überzahl, De Roeve erhöhte auf 0:2 (78.). Damit zieht Union mit Gent an der Tabellenspitze gleich. Antwerp bleibt mit sieben Punkten auf Rang 13.
Mario Kohnen feiert mit Charleroi sechsten Sieg im siebten Spiel.
Sporting Charleroi schwebt unter seinem Eupener Trainer Mario Kohnen weiter auf Wolke sieben. Am Samstag schoben sich die „Zebras“ mit einem 3:2-Heimsieg gegen Cercle Brügge vorläufig auf Platz zwei der Jupiler Pro League. Mbemba brachte die Gastgeber nach einer starken Kombination in Führung (15.), Scheidler erhöhte nach Vorarbeit von Pflücke auf 2:0 (25.). Cercle kam durch Vanzeir zurück (29.), doch Scheidler stellte per Elfmeter den Zwei-Tore-Abstand wieder her (61.). Ngoura verkürzte ebenfalls vom Punkt (72.), mehr gelang den Gästen nicht. Charleroi zählt nun 18 Punkte, Cercle bleibt mit drei Zählern Letzter. Nach der Länderspielpause wartet auf Charleroi das wallonische Derby bei Standard Lüttich.
Der RSC Anderlecht konnte am Samstag einen klaren 3:0-Heimsieg gegen Zulte Waregem feiern. Im Lotto Park waren die Veilchen von Beginn an überlegen, taten sich zunächst aber schwer, Chancen herauszuspielen. Kurz vor der Pause staubte Tawfik Bentayeb nach einem abgewehrten Schuss von Lukas Ambros zum 1:0 ab (40.). Nach dem Seitenwechsel sorgte Marten Winkler mit einem Doppelpack binnen sechs Minuten für die Entscheidung (48., 54.). Bentayeb bereitete den zweiten Treffer vor, musste später aber verletzt ausgewechselt werden. Anderlecht springt mit 13 Punkten vorläufig auf Rang fünf. Zulte Waregem bleibt bei elf Zählern. Lommel und Mechelen trennten sich 0:0.
Westerlo kam am Sonntag zu einem wichtigen Auswärtssieg bei Sint-Truiden. Die Kempenländer setzten sich mit 2:0 durch und holten damit den dritten Erfolg in Serie. Norman Bassette brachte die Gäste nach einer unübersichtlichen Szene in der 36. Minute in Führung. Kurz nach der Pause erhöhte Cisse Sandra mit einem abgefälschten Schuss auf 0:2. STVV hatte zuvor und danach Chancen, unter anderem durch Samed Bazdar, Ryotaro Araki und Abdoulaye Sissako, der nur den Pfosten traf. In der Schlussphase drängten die „Kanaries“, fanden aber kein Mittel mehr. Westerlo ist nun Sechster, STVV Elfter.
Club Brügge hat am Sonntag das Spitzenspiel des siebten Spieltags klar für sich entschieden. Im heimischen Jan-Breydel-Stadion setzte sich die Mannschaft mit 3:0 gegen Racing Genk durch. In der Tabelle bleibt Club damit Dritter – nur einen Punkt hinter den Spitzenreitern Union und AA Gent. Genk hingegen rutscht auf Rang zehn ab und steht nach sieben Partien erst bei neun Punkten.
Die Hausherren erwischten den besseren Start. Der nach einer Verletzung zurückgekehrte Hans Vanaken setzte die erste gute Möglichkeit noch neben das Tor. Nach einer Viertelstunde durfte Brügge dann aber jubeln: Carlos Forbs zog kraftvoll ab und ließ Genks Torhüter Lucca Brughmans mit seinem Schuss in die linke untere Ecke keine Chance – 1:0.
Auch in der Folge blieb Club gefährlich. Brughmans musste Mitte der ersten Halbzeit einen wuchtigen Versuch von Jan Virgili entschärfen. Genk fand erst kurz vor der Pause besser in die Partie. Zunächst verhinderte Club-Keeper Yann Sommer mit einer starken Parade gegen Jeppe Erenbjerg den Ausgleich, wenig später köpfte Josue Kongolo knapp daneben.
Nach dem Seitenwechsel übernahm Brügge wieder die Kontrolle. Ein Treffer von Nicolo Tresoldi wurde zunächst wegen Abseits aberkannt. In der 58. Minute fiel das 2:0 dann doch: Han-beom Lee köpfte einen Freistoß von Joaquin Seys am zweiten Pfosten ins Tor – Brughmans sah dabei nicht glücklich aus.
Genk fand darauf keine Antwort und musste kurz darauf auch den dritten Gegentreffer hinnehmen. Wieder war es eine Standardsituation: Brandon Mechele köpfte eine Ecke am ersten Pfosten zum 3:0 ein. Damit war die Partie entschieden. Club Brügge nahm anschließend etwas Tempo aus dem Spiel. Genk kam durch den eingewechselten Aaron Bibout noch zu zwei Möglichkeiten, ein Ehrentreffer gelang den Limburgern aber nicht mehr. (belga/arco)
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