Die Ermittler waren zuvor über einen verdächtigen Container informiert worden. Dieser war aus Kolumbien nach Antwerpen gelangt und sollte anschließend auf dem Landweg nach Kroatien transportiert werden.
Bei einer Kontrolle am 24. August stellten die Zollbeamten einen starken chemischen Geruch fest. Erste Analysen bestätigten das Vorhandensein von Kokain in flüssiger Form. Die Flüssigkeit war äußerlich kaum von der Seife zu unterscheiden und kristallisierte bei niedrigeren Temperaturen.
Die Ladung umfasste 450 Kartons mit jeweils zwölf Kilogramm Seife. Wie viel Kokain tatsächlich enthalten war, muss noch ermittelt werden. Auch bei den Containernummern wurden offenbar Manipulationen festgestellt. Die Ermittlungen laufen. (belga/ag)

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