Themenabend der Jungen Mitte beschäftigt sich mit neuen Ideen für bezahlbares Wohnen

<p>Die von den Co-Vorsitzenden Saskia Langer und Damir Lübcke moderierte Diskussion mit Annabell Pommé, Steffi Pauels, Erik Wiesemes und Alfred Ossemann drehte sich um mögliche Wege zu bezahlbarem Wohnraum.</p>
Die von den Co-Vorsitzenden Saskia Langer und Damir Lübcke moderierte Diskussion mit Annabell Pommé, Steffi Pauels, Erik Wiesemes und Alfred Ossemann drehte sich um mögliche Wege zu bezahlbarem Wohnraum. | Foto: Junge Mitte

Die von den Co-Vorsitzenden Saskia Langer und Damir Lübcke moderierte Diskussion mit Annabell Pommé, Steffi Pauels, Erik Wiesemes und Alfred Ossemann drehte sich um mögliche Wege zu bezahlbarem Wohnraum. Dabei kristallisierten sich nach Angaben der Jungpartei vier Ansatzpunkte heraus: Bauen müsse einfacher und planbarer werden, bestehender Raum besser genutzt und alternative Modelle wie der Community Land Trust geprüft werden. Zudem könnten kleinere und effizientere Häuser, Renovierungen und neue Wohnformen künftig an Bedeutung gewinnen.

„Die Diskussion hat gezeigt, dass wir beim Thema Wohnen weder alles schönreden noch schwarzmalen müssen“, erklärt der Co-Vorsitzende Damir Lübcke. „Bauen wird wahrscheinlich nicht wieder so sein wie vor 20 oder 30 Jahren. Gleichzeitig gibt es konkrete Stellschrauben und neue Modelle, mit denen wir jungen Menschen auch künftig Perspektiven bieten können.“

Die Junge Mitte will die Anregungen aus dem Themenabend nach eigener Aussage nun in ihre weitere inhaltliche Arbeit einfließen lassen. Im Mittelpunkt soll dabei die Frage stehen, wie jungen Menschen der Einstieg in den Wohnungsmarkt erleichtert werden kann – ob über eine Mietwohnung, den Kauf oder die Renovierung einer bestehenden Immobilie oder einen Neubau.

„Unser Ziel ist nicht, jungen Menschen zu versprechen, dass Wohnen wieder so wird wie früher. Wir wollen die konkreten Ansätze aus diesem Abend weiterverfolgen und daraus Ideen entwickeln, wie gutes und bezahlbares Wohnen unter den Bedingungen von morgen möglich bleibt“, so Langer und Lübcke abschließend. (red/nico)

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