Jusos kritisieren Kürzung bei DuO-Förderung: „Studieren darf kein Luxus sein“

<p>Die Jusos Ostbelgien fordern eine verlässliche finanzielle Unterstützung für Studierende und Auszubildende und kritisieren die Kürzung der Ausbildungsförderung „Du und Ostbelgien“.</p>
Die Jusos Ostbelgien fordern eine verlässliche finanzielle Unterstützung für Studierende und Auszubildende und kritisieren die Kürzung der Ausbildungsförderung „Du und Ostbelgien“. | Illustrationsfoto: Christin Klose/dpa

Die Jusos begrüßen nach eigenen Angaben, dass die Deutschsprachige Gemeinschaft die Studienbeihilfen ausweiten und die Unterstützung erhöhen möchte. Kritik üben sie hingegen an der Kürzung der Ausbildungsförderung „Du und Ostbelgien“ (DuO). Für neue Antragsteller wird der monatliche Betrag von 350 auf 200 Euro reduziert. Die Neuregelung ist zum 1. Juli 2026 in Kraft getreten. Damit erhalten neue Antragsteller monatlich 150 Euro weniger. Die Jusos sehen darin einen Widerspruch zu dem Ziel, junge Menschen für Mangelberufe zu gewinnen.

„Wir finden es richtig, dass mehr Geld für Studienbeihilfen bereitgestellt werden soll. Gleichzeitig passt es für uns aber nicht zusammen, wenn bei DuO gekürzt wird. Gerade wenn wir junge Menschen für Mangelberufe gewinnen wollen, müssen wir ihnen auch eine verlässliche Perspektive bieten. Wer sich für ein Studium oder eine Ausbildung entscheidet, sollte wissen, worauf er finanziell bauen kann. Studieren darf kein Luxus sein. Junge Menschen müssen die Chance haben, ihre Zukunft selbst zu gestalten, unabhängig davon, was der Geldbeutel hergibt. Die DG-Regierung muss handeln“, heißt es abschließend. (red/nico)

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