So darf sich Jari De Busser Hoffnungen auf einen ersten Einsatz im Tor der Nationalmannschaft machen. Der 26-jährige Jugendspieler von Lierse wechselte im Sommer nach Alkmaar in die Eredivisie und stand seitdem in jedem Spiel zwischen den Pfosten. Zwischen 2020 und 2024 lief er für Lommel auf, ehe es ihn über die Grenze zu den Go Ahead Eagles nach Deventer zog.
Neben De Busser als vierten Torhüter nominierte van Bommel Senne Lammens, Maarten Vandevoordt und Mike Penders. Thibaut Courtois hatte bereits vor einigen Wochen erklärt, für die Nations League nicht zur Verfügung zu stehen und erst wieder für die Qualifikationsspiele zur EM 2028 zurückzukehren. Zudem schloss Matz Sels Anfang der Woche sein Kapitel bei den Roten Teufeln – auch mit Blick auf die vergangene Weltmeisterschaft, bei der Courtois wieder zur Nummer eins erklärt worden war.

Auch in der Abwehr gibt es eine Premiere: Kyriani Sabbe von Meister Club Brügge ist zum ersten Mal dabei. Für das Mittelfeld berief van Bommel Mandela Keita (Parma Calcio), den er noch aus seiner Trainerzeit in Antwerpen kennt, ins Team. Des Weiteren vertraut er auf Mika Godts, Loïs Openda, Roméo Lavia und Malick Fofana, die es allesamt nicht Rudi Garcias WM-Kader geschafft hatten.
Auffälligster Abwesender ist Thomas Meunier. Amadou Onana laboriert weiterhin an seinem Kreuzbandriss, den er sich im WM-Achtelfinale gegen die USA (4:1) zugezogen hatte, Jérémy Doku kam bei Manchester City aufgrund einer Wadenblessur noch nicht zum Zug. Und Axel Witsel trat am Mittwoch nach 140 Einsätzen (nur Jan Vertonghen hat mit 157 Spielen mehr) aus der Nationalmannschaft zurück. (tf
Mehr zum Thema folgt.
Der Kader der Roten Teufel
Torhüter
Senne Lammens, Maarten Vandevoordt, Mike Penders, Jari De Busser
Abwehr
Timothy Castagne, Kyriani Sabbe, Nathan Ngoy, Zeno Debast, Koni De Winter, Brandon Mechele, Arthur Theate, Maxim De Cuyper, Joaquin Seys
Mittelfeld
Nicolas Raskin, Roméo Lavia, Youri Tielemans, Mandela Keita, Kevin De Bruyne, Hans Vanaken
Angriff
Diego Moreira, Dodi Lukebakio, Mika Godts, Leandro Trossard, Malick Fofana, Romelu Lukaku, Charles De Ketelaere, Mathias Fernandez-Pardo, Loïs Openda
Nations League: Programm
Italien – Belgien (Rom): 25.09., 20.45 Uhr
Belgien – Frankreich (Brüssel): 28.09., 20.45 Uhr
Belgien – Türkei (Lüttich): 02.10., 20.45 Uhr
Frankreich – Belgien (Paris): 05.10., 20.45 Uhr
Türkei – Belgien (Izmir): 12.11., 18 Uhr
Belgien – Italien (Brüssel): 15.11., 20.45 Uhr

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