Drohnen über North Sea Port: Hafenchef fordert besseren Schutz

<p>Cas König, CEO von North Sea Port, fordert einen besseren Schutz der kritischen Infrastruktur im Hafengebiet.</p>
Cas König, CEO von North Sea Port, fordert einen besseren Schutz der kritischen Infrastruktur im Hafengebiet. | Archivfoto: belga

Im vergangenen Jahr waren über dem Hafengebiet von Terneuzen mehrfach Drohnen gesichtet worden, unter anderem in der Nähe des petrochemischen Clusters. Die Piloten konnten nicht ausfindig gemacht werden. Zuvor hatte es laut König auch Drohnensichtungen über dem Kernkraftwerk Borssele gegeben.

In den vergangenen Monaten seien ihm keine neuen nennenswerten Vorfälle gemeldet worden, erklärte der CEO von North Sea Port. Das bedeute allerdings nicht, dass keine Drohnen mehr unterwegs seien.

Für König steht deshalb fest, dass die Widerstandsfähigkeit erhöht werden muss. Welche militärischen Mittel dafür notwendig seien, will er nicht beurteilen. „Ich weiß nicht, ob für den Hafen Abwehrgeschütze notwendig sind“, sagte er. Ein besserer Schutz sei jedoch unerlässlich.

Dabei gehe es um Infrastruktur, deren Bedeutung weit über die Region hinausreiche. Die Hafenanlagen in Gent und im niederländischen Zeeland seien nicht nur für Flandern, sondern für ganz Nordwesteuropa von großer Bedeutung.

Dass Drohnen weiterhin für Störungen sorgen können, zeigte sich zuletzt an den Flughäfen Zaventem und Charleroi. Dort musste der Flugverkehr nach Drohnensichtungen zeitweise eingestellt werden.

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