Die Thommenerin bewältigte die 112 Kilometer in 3:23 Stunden und erreichte das Ziel als Zehnte von 71 Frauen. Insgesamt belegte sie beim nach einem der erfolgreichsten luxemburgischen Radsportler benannten Rennen den 191. Platz von 688 Startern.
„Bis Kilometer 85 lief es eigentlich sehr gut. Nur noch die letzte Steigung war zu bewältigen, bevor es wieder auf einem flachen Stück zurück nach Echternach ging“, berichtet sie: „Aber vorne im Feld kam es zu einem Sturz, dem ich nicht mehr ausweichen konnte. Ich bin mit dem Kopf auf den Asphalt geprallt, aber abgesehen von Schürfwunden und einer Nackenverstauchung bin ich verschont geblieben. Im ersten Moment wusste ich nicht richtig, was passiert war. Meine Kette war abgesprungen und der Lenker etwas beschädigt, aber ich habe mich zum Weiterfahren entschlossen. Dann sprang mir die Kette zum zweiten Mal ab, und das Feld fuhr weg.“
Knapp 30 Kilometer musste sie Richtung Ziel alleine bewältigen. „Das war unter diesen Bedingungen nicht so einfach, ich bin über mein Limit gegangen.“ (tf)

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