Bis Freitagmorgen waren nach Angaben der König-Baudouin-Stiftung 73.424 Euro auf dem Solidaritätsfonds „Brand im Hohen Venn“ eingegangen. Die KBS bedankt sich bei den zahlreichen Bürgern, Unternehmen und Organisationen, die sich bereits beteiligt haben. Weitere Spenden sind weiterhin möglich.
Der Fonds war innerhalb kürzester Zeit gemeinsam von der KBS, dem Bürgerfonds Ostbelgien und GE-Media, der Dachmarke unter anderem von GrenzEcho, Wochenspiegel, Kurierjournal und Radio Contact Ostbelgien Now, auf den Weg gebracht worden. GE-Media nutzt dabei die Reichweite seiner Medien, um möglichst viele Menschen in Ostbelgien und darüber hinaus auf die Spendenaktion aufmerksam zu machen.

Die gesammelten Mittel sollen ausschließlich der Natur zugutekommen. Vorgesehen sind unter anderem die ökologische Wiederherstellung zerstörter Lebensräume, die Sanierung beschädigter Infrastruktur sowie wissenschaftliche Untersuchungen zu den Auswirkungen des Feuers auf Ökosysteme und empfindliche Arten. Auch Präventionsmaßnahmen im Hohen Venn könnten mit den Spenden unterstützt werden.
Welche Projekte konkret gefördert werden, soll gemeinsam mit den Akteuren festgelegt werden, die für Schutz und Wiederherstellung des Gebiets zuständig sind. Denkbar sind beispielsweise die Wiederherstellung beschädigter Stege oder die Unterstützung bestehender Naturschutzprogramme.
Neben diesem Solidaritätsfonds gibt es weitere Initiativen. Unter anderem sammeln der WWF und die Amis de la Fagne gezielt für die Wiederherstellung der Moorlandschaften.
Regionale Gastronomie versorgt die Helfer
Auch unmittelbar im Einsatzgebiet ist die Hilfsbereitschaft groß. Seit Ausbruch des Feuers am 14. August wurden Tausende Mahlzeiten für Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte zubereitet.
Der Caterer Tommy ist seit den ersten Stunden im Einsatz. La Maison de Goût bot ebenfalls seine Unterstützung an und spendete zunächst 1.000 Mahlzeiten, die von den Mitarbeitern freiwillig zubereitet wurden.
In den ersten Tagen wurden dreimal täglich jeweils rund 300 Essen ausgegeben. Allein am Donnerstag waren es rund 600 Mahlzeiten, die entweder am Buffet in Sourbrodt oder direkt im Einsatzgebiet verteilt wurden. Inzwischen wird die Verpflegung vom Roten Kreuz koordiniert, zudem wurde ISS Catering als externer Partner hinzugezogen. (belga/rt)

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